Kreisgruppe Koblenz
Jetzt spenden Mitglied werden

Geplante Zerstörung eines 1,1ha großen Gehölzes in Wallersheim

Stellungnahme zum Bebauungsplan Nr. 331

In Wallersheim ist eine Abholzung eines ca. 1,1 ha großen Gehölzes für die Errichtung eines Nahversorgungszentrums und eine weitere Flächenversiegelung zum Erbau einer Sporthalle geplant. Aus Sicht des Natur-, Umwelt- und Klimaschutzes lehnen wir eine Bebauung und damit die Zerstörung eines wertvollen Lebensraumes ab! 

Das Gehölz ist die nahezu einzige größere verbliebene Grünfläche in weitem Umfeld stark versiegelter Ortsteile, wie Wallersheim und Neuendorf. Für die in der Gehölzfläche lebenden Tierarten ist ein Ausweichen auf andere Lebensräume unmöglich, da diese durch Bebauungspläne in der jüngeren Vergangenheit zerstört wurden.


Die sich mit B-Plan 331 abzeichnenden Vorhaben würden wertvolle Freiflächen zerstören und einseitig zu Lasten von Natur, Umwelt und und dem bereits stark belasteten Koblenzer Stadtklimas gehen. In den letzten ca. 25 Jahren wurden sehr viele Flächen in Koblenz versiegelt und der Entwurf des neuen Flächennutzungsplanes sieht in großem Umfang neue Versiegelungen vor. Es besteht keine zwingende Notwendigkeit die Gehölzfläche für ein Nahversorgungszentrum zu opfern und ebenso wenig für eine neue Sporthalle weitere Flächen zu versiegeln. Wir schlagen 5 alternative Flächen für die Errichtung des geplanten Nahversorgungszentrums mit viel geringeren, tlw. sogar positiven Auswirkungen auf Natur, Umwelt und Klima vor. Auch für den Neubau der Sporthalle werden alternative Lösungen dargelegt. Die Alternativvorschläge können Sie in der ausführlichen Stellungnahme auf der Website des BUND Koblenz einsehen. 

Die Koblenzer Umwelt- und Naturschutzverbände fordern:
1. Die aufgezeigten Alternativen ernsthaft zu prüfen
2. Die oben benannten Freiflächen und Gehölze zu erhalten
3. Den Flächenverbrauch der Stadt Koblenz ist zu stoppen, oder drastisch auf ein Mindestmaß zu reduzieren 

BUND Kreisgruppe Koblenz e.V., Grün[h]ecken e.V., NABU Koblenz und Umgebung e.V.

Hier könnt ihr in die gekürzte Stellungnahme und hier in die Langversion einsehen. 

.
.
.
.
.

Frau Reiche, es reicht!

5.3.26

erst der Ukrainekrieg, dann leere Gasspeicher im kalten Winter und jetzt noch der Angriff auf den Iran: Die Preisschocks bei Öl und Gas werden immer häufiger. Mit jeder internationalen Krise wird deutlicher, wie riskant die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten ist. Gerade erst haben sich die europäischen Gaspreise verdoppelt. Die Bundesregierung müsste jetzt alles Menschenmögliche tun, um Deutschland schneller unabhängig von fossilen Energien aus dem Ausland zu machen.

Doch was macht Wirtschaftsministerin Katherina Reiche? Mit gleich drei Gesetzesentwürfen sabotiert sie die Energiewende und spielt damit der Gaslobby in die Hände – mit der sie seit Jahren eng verbunden ist. Wir haben genug!

Worum geht es konkret?

  - Mit ihren Änderungen am Heizungsgesetz ermöglicht Katherina Reiche dauerhaft wieder den Einbau von Gasheizungen. Was als „Freiheit im Heizungskeller“ verkauft wird, ist in Wirklichkeit eine Laufzeitverlängerung für neue Gasheizungen – auf Kosten der Bürger:innen.
  - Mit ihrem „Netzpaket“ will sie die Vorfahrt für erneuerbare Energien beim Netzanschluss abschaffen und erzeugt damit neue Unsicherheiten bei Investitionen in Wind- und Solarparks.
  - Und schließlich greift sie den Kern der Energiewende in Bürgerhand an: die kleinen Solaranlagen auf unseren Dächern. Mit einer Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) will sie von einem Tag auf den anderen die Einspeisevergütung komplett streichen, obwohl diese Anlagen noch immer für ein Drittel des Solarausbaus verantwortlich sind.

Dies ist eine Pressemitteilung zu einer Petition des Umweltinstitut München e.V.
Hier geht's zur Petition 

Euer Regionalbeauftragter Egbert Bialk

.

.

.

.

Landtagswahl Rheinland-Pfalz:  BUND veröffentlicht Wahlprüfsteine

3.3.26

Landtagswahl Rheinland-Pfalz: 
BUND veröffentlicht Wahlprüfsteine


Mit insgesamt 14 Fragen hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Rheinland-Pfalz die Parteien zur Landtagswahl befragt. Die Antworten der Parteien sowie die Bewertungen des BUND sind ab heute auf seiner Homepage unter www.bund-rlp.de/landtagswahl abrufbar. Mit diesem Angebot möchte der BUND Wähler*innen dabei unterstützen, die Positionen der Parteien in den Bereichen Umwelt- und Naturschutz, Zivilgesellschaft und Jugendpolitik in ihre Wahlentscheidung einzubeziehen.  


In der Gesamtschau zeigen sich die größten Übereinstimmungen mit den Positionen des BUND bei den Grünen, gefolgt von den Linken, der SPD, der FDP und - als Schlusslicht - der CDU. Besonders große Zustimmung gibt es parteiübergreifend in der Jugendpolitik, bei der Stärkung der Zivilgesellschaft sowie beim Bekenntnis zum „Schulterschluss Artenvielfalt“, wobei auch in diesen Bereichen die CDU am schwächsten abschneidet. Das erklärt BUND-Landesvorsitzende Sabine Yacoub: „Es freut mich besonders, dass die Parteien sich zum ‚Schulterschluss Artenvielfalt‘ bekennen. In dieser Vereinbarung zwischen Landwirtschafts- und Naturschutzverbänden sowie dem Land haben wir uns darauf verständigt, gemeinsam konkrete Maßnahmen für den Naturschutz in der Agrarlandschaft voranzubringen.“


Grundsätzliche Einigkeit besteht auch bei dem Ziel, den Flächenverbrauch zu reduzieren. Besonders ambitioniert sind hier die Grünen, die als einzige Partei das Netto-Null-Ziel – also einen rechnerischen Stopp der zusätzlichen Flächenversiegelung – benennen und konkrete Maßnahmen zu dessen Umsetzung vorschlagen. Auch die Linke nennt konkrete Instrumente zur Reduzierung des Flächenverbrauchs.


Die größten Differenzen gibt es bei den Fragen zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren und den damit verbundenen Folgen für den Natur- und Umweltschutz. CDU und FDP äußern hierbei keinerlei Bedenken hinsichtlich möglicher Auswirkungen auf den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen. Die FDP bedient außerdem das unzutreffende Narrativ, dass Naturschutzverbände dafür verantwortlich seien, dass Verfahren zu lange dauern. SPD und Linke äußern sich differenzierter. Die Grünen sprechen sich hingegen klar gegen Maßnahmen aus, die den Naturschutz schwächen könnten, und bekennen sich ausdrücklich zur Öffentlichkeits- und Verbändebeteiligung sowie zu bestehenden Klagerechten.


Hintergrund

Der BUND hat alle im Landtag vertretenen demokratischen Parteien (SPD, CDU, Grüne, FDP, Freie Wähler) befragt, sowie zusätzlich die Linke, da sie nach den im Januar vorliegenden Umfragen gute Chancen auf einen Einzug in den Landtag hat. Alle angefragten Parteien außer den Freien Wählern haben geantwortet.


Die Antworten wurden anhand einer Bewertungsmatrix bepunktet und ausgewertet. Die Ergebnisse der Auswertung sowie die zugrunde liegende Matrix sind auf der Homepage dargestellt.


Für Rückfragen:

Sabine Yacoub, sabine.yacoub@bund-rlp.de, 0174-9971892

Michael Carl, michael.carl@bund-rlp.de, 02620 8416

.

.

.

.

Klima, Gesundheit und Natur brauchen unabhängige Umweltverbände – statt Angriffe von rechts!

BUND Koblenz informiert zu ökologischen und demokratischen Projekten und stellt neuen Vorstand auf.

22. Oktober 2025

Zu einer öffentlichen Jahresmitgliederversammlung lädt der Bund für Umwelt und Naturschutz Koblenz (BUND) ein. Am Montag, 27. Oktober 2025, sind ab 19 Uhr im Dreikönigenhaus, Kornpfortstraße 15, Beispiel gebende Projekte und ökosoziale Hintergrundinfos Thema. Dr. Thomas Bernhard, Umweltmediziner und stv. Vorsitzender des BUND Koblenz, zeigt die Bedeutung von wirksamen Klimaschutzmaßnahmen für unsere Gesundheit auf. Der langjährige Naturschutzaktive Stefan Schliebner stellt ein neues Streuobstprojekt vor. Und der bisherige Vorstand berichtet über weitere BUND-Umweltbildungsprojekte, Netzwerke und Aktionen – eine gute Möglichkeit für Naturinteressierte aktiv anzupacken. Im zweiten Teil wird der als gemeinnützig anerkannte Verband die rechtlich nötigen Berichte, Entlastungen und Neuwahlen für seine Mitglieder durchführen.

Hier könnt ihr weiterlesen

.

.

.

.

Ehrenamt fördern statt einschüchtern!

Stellungnahme des BUND Koblenz zur kleinen Anfrage der CDU/CSU-Bundestagsfraktion „Politische Neutralität staatlich geförderter Organisationen“

Einen Tag nach der Bundestagswahl hat die CDU/CSU-Fraktion eine kleine Anfrage mit insgesamt 551 Einzelfragen an die geschäftsführende Bundesregierung gerichtet. In dieser Anfrage bittet sie um detaillierte Auskunft zur Arbeit von 17 zivilgesellschaftlichen Organisationen. Zu einem großen Teil sollen die Fragen prüfen, ob diese Organisationen als Empfänger staatlicher Fördermittel parteipolitisch unabhängig arbeiten. Darunter auch der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland BUND. Zu dieser befremdlichen Anfrage nehmen wir als Koblenzer Umweltverband wie folgt Stellung:

„Statt sich für den Schutz der Demokratie einzusetzen und eine Förderung des ehrenamtlichen bürgerschaftlichen Engagements, sorgt die CDU-Bundestagsfraktion mit einem solchen Generalverdacht gegen unabhängige gemeinnützige Verbände für die Gefährdung des Friedens und des Zusammenhalts unserer fragilen Gesellschaft!"

Hier  könnt ihr weiterlesen

.

.

.

.

Offener Brief des BUND Koblenz an MdB Josef Oster/CDU

10.3.2025

Sehr geehrter Herr Oster,

gestatten Sie mir, Ihnen zunächst zur Wiederwahl in den Deutschen Bundestag zu gratulieren. Wir verbinden das mit der Erwartung, dass Sie sich als Koblenzer Bundestagsabgeordneter besonders für nachhaltige Verbesserungen in unserer Stadt und Region einsetzen. Hierzu gehört nicht nur der eigentliche Umwelt- und Naturschutz einschließlich Klimaanpassung und -gerechtigkeit sondern auch der Schutz und die Weiterentwicklung unserer Demokratie inklusive gerechter und zukunftsfähiger ökonomischer Rahmenbedingungen. 

Eine demokratische, tolerante, engagierte und kritische Zivilgesellschaft mit einer geschützten Meinungsfreiheit ist gerade nach den Erfahrungen der Nazi-Diktatur sowie den bedrohlichen antidemokratischen Entwicklungen in vielen europäischen Staaten und den USA ein hohes Gut. Dieses müssen Sie als unser Volksvertreter schützen und besonders fördern und zwar unabhängig von Ihrem Parteibuch.. 

Hier  könnt ihr weiterlesen

.

.

.

.

KOBLENZ BLEIBT WELTOFFEN UND BUNT

Anlässlich der aktuellen Angriffe auf unsere Demokratie erklärt der Bund für Umwelt und Naturschutz, Kreisgruppe Koblenz:

Auch der BUND Koblenz als Teil der demokratischen und ökosozialen Zivilgesellschaft begrüßt die derzeitigen Demonstrationen für Demokratie und gegen Faschismus und Rassismus. Er tritt für eine weltoffene und vielfältige Politk unter strikter Beachtung des Grundgesetzes ein. Diese muss aktiv von allen Gruppierungen quer durch unsere Gesellschaft getragen werden und darf nicht in parteipolitisches Wahlkampf-Gezänk münden. Die Stadtratsfraktionen erinnern wir an ihre Vorbild- und Gemeinwohlverpflichtung.

Bei den anstehenden Kommunal- und Europawahlen fordern wir zur Stimmabgabe für ausgewiesene Demokrat*innen auf, denn der Erhalt und die Weiterentwicklung unserer demokratischen und sozial gerechten Rahmenbedingungen steht diesmal besonders auf dem Spiel. Wir unterstützen darum keine Kandidat*innen des rechtsradikalen oder rechtspopulistischen Spektrums. Rassistischen oder menschenverachtenden Positionen werden wir in Koblenz zusammen mit weiteren Gruppierungen und Verbänden entschieden entgegentreten. Demokratieerhalt und Menschenrechte hängen eng mit unserem Kampf für den Naturerhalt, für den Klimaschutz und für sozioökonomisch gerechte Rahmenbedingungen bei uns und in den Ländern des Südens zusammen.
KOBLENZ MUSS WELTOFFEN UND BUN(D)T BLEIBEN!

Hier könnt ihr weiterlesen

.

.

.

.

"Konstruktiv debattieren um eine zukunftsfähige Landwirtschaft!" 7.1.2024

BUND Koblenz fordert Distanzierung der Bauern von rechtsextremen Gruppierungen und strikte Verhinderung von Gewalt bei Straßenaktionen sowie Rückkehr zu einem politischen Dialog über eine umweltschonende, sozial verträgliche und zukunftsfähige Agrarwende

Anlässlich der bevorstehenden Trecker-Demo in Koblenz und der derzeitigen massiven Aktionen von Bauerngruppierungen, teils jenseits friedlicher und demokratischer Grenzen, fordert der BUND eine Rückkehr zu einer konstruktiven Debatte über eine ökologisch und sozial zukunftsfähige Landwirtschaft. Gewalt, Drohungen und persönliche Angriffen auf Politiker und Andersdenkende und eine Kumpanei mit rechtsextremen Gruppierungen müssen beendet und aktiv unterbunden werden. Sie gefährden unsere demokratische Gesellschaft und sind keine Lösung für eine Existenz sichernde Agrarwende. Das rückwärtsgewandte Festhalten an der Subventionierung großindustrieller Strukturen sägt nur den Ast ab, auf dem eine bäuerliche und umweltverträgliche Landwirtschaft sitzt.

Hier könnt ihr weiterlesen

.

.

.

.

Presse

2021

  • April:

Hier fehlt ein Baum!

  • März:

BUND Koblenz hat einen neuen Vorstand

Fukushima auch nach 10 Jahren noch hochgefährlich

  • Februar:

Gemeinsamer Wahlaufruf der Koblenzer Umweltverbände

  • Januar:

Endlich neue Wege in Koblenz

 

2020

  • Dezember:

Radentscheid übergibt über 7.700 Unterschriften

  • November:

Für ein faires Miteinander im Koblenzer Verkehr

  • Oktober:

Radentscheid hat 5%-Hürde geschafft

BUND Landesdelegierten Versammlung

  • September

erfolgreicher Auftakt Radentscheid

  • August

Critical mass und Aktiventreff Radentscheid

  • Mai

Critical Mass trotz Corona

  • April

Nachwuchs bei den Wildkatzen

2019

2018

2017

2016