Gemeinschaftsgarten Moselweißer Hang
Der Gemeinschaftsgarten Moselweißer Hang wurde 2013 als Schulgarten der Grundschule Moselweiß in Kooperation mit den Hobbygärtnern und einigen Studierenden der Hochschule Koblenz unter dem Dach des BUND gegründet.
Nach einigen Jahren konnte das darüberliegende Grundstück dazu gepachtet werden. Neben dem Schulgarten, in dem SchülerInnen hauptsächlich Tomaten anbauten, entstand ein Gemeinschaftsgarten, in dem ca. 15 GärtnerInnen ökologisches Gemüse anbauen und die Gemeinschaftsflächen zusammen bewirtschafteten. Leider wurde der Pachtvertrag des unteren Gartens nach zehn Jahren nicht verlängert. Der Gemeinschaftsgarten verkleinerte sich auf das obere Grundstück.
Hier gärtnern aktuell ca. zwölf Aktive. Alle haben ein Beet, mal als Einzelperson, mal als Familie oder Gruppe - alle beteiligen sich zudem an den Gemeinschaftsbeeten. Jeden zweiten Samstag im Monat treffen sich die Aktiven, um die Arbeiten an den Gemeinschaftsflächen zu erledigen, was in der Regel mit einer gemeinsamen Pause und mitgebrachten Leckereien verbunden ist. Gemeinsames Essen, insbesondere aus selbst angebautem Gemüse, ist immer ein besonderes Highlight.
Umweltschutz, Klimaschutz, der Erhalt der Artenvielfalt und der Biodiversität, sind Grundlagen unseres gemeinsamen Gärtnerns. Darüber hinaus ist es uns wichtig, die Grünschneise, und damit die Frischluftzufuhr für die Stadt Koblenz zu erhalten, die durch die Gärten am Moselweißer Hang gewährleistet ist.
Interessierte, die mitmachen möchten, können sich gerne bei uns melden.
GARTEN FÜR ALLE
Urban Gardening auf der Pfaffendorfer Höhe
In der „Franzosensiedlung“ auf der Pfaffendorfer Höhe in Koblenz ist auf zwei ehemaligen Tennisplätzen ein Gemeinschaftsgarten entstanden. Gestartet ist das Projekt am 1. Januar 2019 und zählt mittlerweile 16 aktive Familien sowie die naheliegende Grundschule zu den Teilnehmern.
Bisher befinden sich im Garten für alle Hochbeete mit Gemüse, Kräutern und sogar Wein. Der andere Platz dient den Kindern zum Spielen und zum Verstecken im Kinderwald mit den hier aufgewachsenen Birken und Weiden. Der Vorteil dieser Plätze liegt vor allem in der guten, fußläufigen Erreichbarkeit für alle Anwohner in der Siedlung.