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Kreisgruppe Koblenz

Energie und Klima

Die Folgen einer globalen Erwärmung sind vorhersehbar: Der Meeresspiegel steigt, Gletscher schmelzen, Klimazonen verschieben sich. Wetterextreme wie Überschwemmungen und Dürren werden zunehmen und auch die von Naturkatastrophen bisher verschonten gemäßigten Breiten betreffen. Angesichts dieser Szenarien wird deutlich, dass der Klimaschutz DAS Projekt zur Sicherung unserer Zukunft ist.

Koblenzer Delegierte aktiv auf dem BUND-Jahreskongress in Bad Hersfeld - Aufruf zum Kohleausstieg und zur Klima-Großdemo am 1. Dezember verabschiedet

Foto: BUND

Thomas Bernhard und Egbert Bialk nahmen letztes Wochenende aktiv an der Bundesdelegiertenversammlung des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland eV (BUND) in Bad Hersfeld teil - hier bei einer Aktion vor dem Kurhaus.

Sie wirkten auch mit bei einer Resolution des BUND für Kohleausstieg und gegen Klimaerwärmung, worin Kohlekommission und Bundesregierung zu einer sofortigen Energie-, Verkehrs- und Agrarwende und einer wirksamen CO2-Bepreisung aufgefordert werden. Der Kohleausstieg müsse 2020 ambitioniert beginnen und in einem Klimaschutzgesetz festgeschrieben werden. "Nur so können wir es noch schaffen, die in Paris verbindlich vereinbarten Klimaziele, insbesondere die Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 Grad, einzuhalten. Wir rufen darum alle Menschen, denen der Erhalt einer lebenswerten Zukunft für unsere Kinder und Enkel am Herzen liegt, zur Teilnahme an der Klimagroßdemo am 1. Dezember in Köln auf", so Bialk.
Nähere Informationen dazu auf bund.net oder beim BUND-Büro Koblenz, Tel. 0261 / 9734539, E-Mail: regionalbuero-koblenz(at)bund-rlp.de.

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Klimatour 2018... Ready, steady, go!

Weitere Infos und Etappen auf: Bündnis Klimaschutz Mittelrhein

Pressemitteilung: Das verbindliche Klimaschutzziel 1,5 Grad ernst nehmen!

BUND-Klimaaktion am Peter-Altmeier-Ufer vor der ISSO-Veranstaltung mit Prof. Harald Welzer (Foto: Thomas Bernhard)

BUND-Aktion am Rande einer Veranstaltung mit Prof. Harald Welzer – Klimaveranstaltungsreihe in der Region in Vorbereitung

Mit großen Spruchbändern machten Koblenzer Aktive des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland BUND auf die stockende Klimapolitik aufmerksam. Am Rande eines sehr gut besuchten Vortrages des ISSO-Instituts mit Professor Harald Welzer zur Zukunft des Kapitalismus kritisierte der BUND die gegenwärtig unzureichenden Anstrengungen zur Erreichung der Klimaziele:

„Wetterchaos, weltweite Dürren, Klimaflüchtlinge – der Klimawandel ist längst da, auch bei uns. Darum ist es unerträglich, wie leichtfertig die Regierung in Berlin, aber auch die Kommunalpolitik mit diesen Bedrohungen umgeht“, so Egbert Bialk, BUND-Vorsitzender in Koblenz und Mitglied im Landesvorstand.

Offenbar sei es diesen Entscheidern noch nicht klar, dass die im Paris 2015 einstimmig beschlossenen Klimaziele völkerrechtlich verbindlich sind. Die Mehrheit der Klimaforscher fordert deshalb eine vollständige Reduzierung der Treibhausgase schon bis zum Jahr 2040. Daran müssen sich auch die Bundesministerien halten und die nachgeordneten politischen Ebenen bis hinunter in die Kommunen. Bialk: „Deutschland verschleppt aber den Kohleausstieg, deckelt die Erneuerbaren und öffnet den Lobbyisten der Auto- und Energiekonzerne Tür und Tor. Auch in Koblenz kommen die Luftreinhaltung, der Ausbau von Radwegen oder ökosoziale Bus- und Bahnmaßnahmen kaum voran. Was uns insbesondere unangenehm auffällt, ist, dass all diese lebenswichtigen Zukunftsthemen kaum noch in Parlamenten und der Öffentlichkeit zur Sprache kommen. Oder man bagatellisiert schwere Umweltdelikte, z.B. den Dieselbetrug, mit Worten wie Schummeleien.“

Der BUND plant deshalb für die zweite Jahreshälfte zusammen mit dem regionalen Bündnis Klimaschutz Mittelrhein zahlreiche Klimaveranstaltungen, wozu auch regelmäßige Fahrraddemos gehören werden. Noch in den Sommerferien, am 26. Juli, macht ein Vortrag mit dem Stuttgarter Energiewissenschaftler Dr. Joachim Nitsch zur verursachergerechten Bepreisung der Treibhausgase den Anfang. Für den Herbst sind Veranstaltungsreihen mit Kirchengemeinden, z.B. in Neuwied und Vallendar geplant, ein Besuch des Rheinischen Kohlereviers sowie eine Klimatour durch die nördliche Mittelrheinregion mit Besuch von Vorzeigeprojekten zur Energiewende. Landesweit arbeitet der BUND an einer Solaroffensive. „Bis zum Klimagipfel COP24 im Dezember in Kattovice/Polen hoffen wir so, dass die Politik sich wieder intensiver mit der Klimaproblematik befasst. Naturgesetze lassen sich nicht auf Dauer unter den Teppich kehren“, so der BUND.

Weitere Informationen: BUND-Regionalbüro, Kornpfortstraße 15, Tel. 0261-9734539, regionalbuero-koblenz(at)bund-rlp.de, Egbert Bialk

Rette unser Wasser

Petition an Bundesumweltministerin Svenja Schulze:

Über 90% der Gewässer in Deutschland sind in einem miserablen ökologischen Zustand und stark belastet von zu vielen Nährstoffen und Chemikalien.  Am 20./21. September entscheidet die EU über die Zukunft unseres Wassers. Auch Deutschland hat mit zu entscheiden ob die wichtigen Gesetze zum Schutz des Wassers stark bleiben oder nicht. Die Fristen für die Umsetzung der sogenannten Wasserrahmenrichtlinie sollen noch weiter verschoben werden. Starke Lobby-Verbände setzen alles daran, die Standards beim Wasserschutz sogar zu lockern!

Doch Sie können helfen: Mit ihrer Nachricht an Bundesumweltministerin Frau Schulze zeigen Sie, dass Ihnen ein weiterhin strenger Schutz der Gewässer in Deutschland wichtig ist.

Hier geht's zur 

Protest-Aktion "Rette unser Wasser" 

Kundgebung zum Gedenken an die Fukushima-Katastrophe

Sieben Jahre nach der Katastrophe in Fukushima gedachten der BUND, Greenpeace, das AntiAtomNetz Koblenz und die Bürgerinitiative gegen das Atomkraftwerk in Mülheim-Kärlich an die Opfer und Folgen der Katastrophe in Fukushima vor sieben Jahren. Mit einer Schweigeminute wurde ihre Anteilnahme an die leidende Bevölkerung um Fukushima zum Ausdruck gebracht. Durch Redebeiträge, Banner und Atomsymbol-Laternen mahnten sie gemeinsam vor den Gefahren von Atomkraft.

Durch die Flutkatastrophe starben bei einem Erdbeben mit Tsunami am 11. März 2011 über 18000 Menschen. In der Folge begannen mehrere Katastrophen mit Super-GAU. 170 000 Einwohner mussten ihre verstrahlte Heimat verlassen.

Die Atomkatastrophe dauert bis heute an, mit immensen Folgen für Gesundheit, Umwelt und Wirtschaft. So steht belastete verstrahlte Erde als permanentes Gesundheitsrisiko an vielen Orten offen in Plastiksäcken herum und radioaktiv verseuchtes Wasser gelangt ständig ins Erdreich und in den Pazifischen Ozean. Dennoch werden Landwirte und Familien mit Kindern wieder dorthin umgesiedelt.

Die Koblenzer BUND Gruppe hält Kontakt zu Kazuhiko Kobayashi, einem japanischen Rentner, der Familien aus Fukushima Kinderfreizeiten über Spenden im Süden Japans ermöglicht. Kobayashi beklagt „Wir die freiwilligen unterstützenden Mitbürger werden leider weniger, sind aber noch da und fühlen uns jetzt um so stärker mit den leidenden Opfern solidarisch verbunden.“ Er kritisiert, dass viele Kinder mit offiziellem Druck gedrängt werden in die verstrahlten Gebiete zurück zu gehen und das obwohl beispielsweise die Schildrüsenkrebserkrankungen massiv zunehmen.

Egbert Bialk vom BUND und AntiAtomNetz erinnerte daran, dass Katastrophen, wie in Fukushima in Europa täglich Realität werden können. Bialk: „Cattenon und Tihange liegen in unmittelbarer Nachbarschaft von uns, es besteht dort ein erhöhtes Störfallrisiko, trotzdem werden sie nicht abgeschaltet und dass obwohl wir Atomkraft dank der erneuerbaren Energien nicht mehr für die Energieversorgung brauchen.“ Jeder weitere Betriebstag des AKW bedeute immer mehr Atommüll für den es keine Entsorgung gebe. Für kommende Generationen stelle Atomkraft eine beständige große Gefahr dar. Dementsprechend brauche es einen schnellen Umstieg auf hundert Prozent erneuerbare Energien, auch aus Klimaschutz gründen.

Spontane Demo in Mainz am 13.01.: Die Politiker sollen unser Klima schützen!

Große Koalition: Klimapolitik auf Kosten zukünftiger Generationen

Foto: BUND 2018, Thomas Bernhard

In ihren Sondierungsgesprächen haben sich CDU/CSU und SPD vom Erreichen der Klimaziele für das Jahr 2020 verabschiedet. Die Politiker der beiden Volksparteien verschließen damit die Augen vor der größten Herausforderung unserer Zeit. Sie bürden den jungen Menschen eine zentnerschwere Last für die Zukunft auf. Denn Kriege um Wasser und die Verwüstung ganzer Regionen sind die Folgen einer unverantwortlichen Klimapolitik.

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>>Bündnis Klimaschutz Mittelrhein

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