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Kreisgruppe Koblenz

Dicke Luft in Koblenz

Lärm, Feinstaub, CO2-Emissionen: Der stetig wachsende Verkehr führt zu vielen Problemen – die uns alle angehen! Die Weichen für mehr Mobilität auf der einen und weniger Verkehr auf der anderen Seite müssen daher endlich gestellt, das Geld in die richtigen Projekte gesteckt werden – z.B. in die Verlagerung vom Auto auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel wie das Fahrrad. Der BUND setzt sich seit Jahrzehnten für eine intelligente Verkehrspolitik ein.

Critical Mass 05.12.19

Am 5. Dezember findet wieder unsere monatliche Critical Mass statt. Dieses Mal werden wir unter dem Motto „ Sichere Fahrradwege für den Nikolaus“ durch die Koblenzer Innenstadt fahren. Die Teilnehmer sind herzlich eingeladen sich dem Thema entsprechend zu kleiden und so auf eine besondere Art auf sich Aufmerksam zu machen. Wie bei der vergangenen Critical Mass im November sollte darauf geachtet werden das die Fahrradleuchten funktionstüchtig sind da es wie leicht bemerkbar, in dieser Jahreszeit relativ früh dunkel wird. Wir freuen uns sehr über aktive Helfer des Nikolaus, die Zeit und Lust haben sich an unserer Aktion zu beteiligen und wünschen allen eine schöne und friedliche Adventszeit.

Critical Mass

Mitradeln!

Für den Ausbau und Verbesserungen von Fahrradwegen in Koblenz, demonstrieren wir jeden 1. Donnerstag im Monat mit unseren Fahrrädern auf den Straßen der Koblenzer Innenstadt. Treffpunkt ist um 17:30 am Löhrrondell.

3. Koblenzer Fahrradtag

Am 19. September 2018 hat der 3. Koblenzer Fahrradtag stattgefunden.

Hier zum Plakat!

Koblenz braucht Radwege!

Die Deutschlandtour startete in Koblenz, Radprofis wurden nach Bonn verabschiedet. Dies nutzte der BUND für eine Aktion um auf die Radweg Situation in Koblenz aufmerksam zu machen. 

Presseinformation: Fahrradprotest in Koblenz geht weiter!

„Critical Mass“ nimmt wieder Besitz vom öffentlichen Straßenraum – über 40
Radler protestierten gegen fahrrad- und fußgängerfeindliche Neuplanung der
Pfaffendorfer Brücke und die verschleppte Entschärfung des Peter-Altmeier-Ufers – Mit dabei waren diesmal auch E-Lasten-Räder aus Österreich – Gedenkfahrt auch für den verstorbenen Radaktivisten Peter Gorius.

Viele der Räder und Teilnehmer trugen Zeichen der Trauer um den vor einigen
Wochen verstorbenen Radfahrbeauftragten Peter Gorius. Egbert Bialk vom BUND Koblenz dazu: „Im Gedenken an ihn und seine Anliegen radeln wir heute. Es ist sicher in seinem Sinne, dass die Forderungen der bisher vernachlässigten Verkehrsteilnehmer deutlich auf die Straße getragen werden. Der öffentliche Straßenraum gehört nicht nur den Autos sondern uns allen, auch denen, die zu Fuß oder per Rad sicher und umweltfreundlich unterwegs sind!“ Mit einer großen Gruppe setzte sich die sog. „Critical Mass“ (kritische Masse) dann in Bewegung, um einige neuralgische Punkte als geschlossener Verband anzusteuern: zunächst den Saarplatz und das Moselufer, wo die Radfahrer mangels Radwege oder Schutzstreifen seit Jahren gefährdet sind. „Ans Peter-Altmeier-Ufer gehören rechts und links Schutzstreifen plus Tempo 30, dann trauen sich Radler wieder runter vom Gehweg, und die Gefährdung der Fußgänger hört auch auf“, so Dr. Thomas Bernhard. Viele an die Räder geheftete Plakate untermauerten diese Forderung. Auf dem Jesuitenplatz vereinigte sich der Tross mit einer Gruppe von E-Lasten-Radfahrenden aus Österreich. Diese hatten auf ihrem Weg von Amsterdam zum Bodensee auch in Koblenz Station gemacht, um für das Fairhandel-Projekt „Klima-Bohne“ Kaffee und Schokolade anzubieten. Letzte Station war die Pfaffendorfer Brücke. Patrick Zwiernick, grüner Stadtrat, kritisierte heftig die Planungen des Bauamts und forderte moderne, also voneinander getrennte Rad- und Fußwege. Nach der Brückenbefahrung und über den autoreichen Friedrich-Ebert-Ring ging es zurück zum Löhrrondell, wo sich künftig die Critical Mass auch weiterhin treffen wird. Termin ist immer der erste Donnerstag im Monat um 17:30 Uhr, das nächste Mal also der 5. Juli. 

Pressemitteilung: BUND: Mieses Klima auf unseren Straßen

Fahrradprotest „Critical Mass“ radelt weiter für gesunde Luft und weniger Autos in Koblenz

„Wir sind deutlich über 15 Fahrräder und gelten nach der Straßenverkehrsordnung als 1 Fahrzeug. Unsere Kolonne darf also auf der ganzen Spur nebeneinander fahren, und sollte die Ampel beim Passieren auf Rot springen, fahrt ruhig weiter, die Autofahrer müssen warten“, so stellte Alexandra Michels, Mitarbeiterin des BUND-Büros Koblenz, zu Beginn des zweiten Fahrradprotestes gegen „Dicke Luft in Koblenz“ noch einmal die Rechtslage klar. Wieder war nach Aufruf des Bundes für Umwelt und Naturschutz BUND, des Critical-Mass-Netzes, von Ökostadt Koblenz eV und weiterer Umweltverbände eine große Radlergruppe zum Löhrrondell gekommen. Mit ihrer „kritischen Masse“ führte man dann eine Stunde lang den Autofahrern und der Stadtpolitik mit ihrem Fahrradkorso vor Augen, dass die Straße allen Verkehrsteilnehmern gehört.

„Offensichtlich sind die Rechte und Interessen von Radfahrern für so manchen Autofahrer noch gewöhnungsbedürftig. Mal auf langsamere und eher seltene Verkehrsteilnehmer zu achten, fällt schwer, wenn man sich in seinem starken Blechpanzer durch die Innenstadt drängt. Wieder wurden wir bedrängt oder bei Gegenverkehr aggressiv überholt, zum Beispiel auf der Moseluferstraße“, so Egbert Bialk vom BUND. „Hier muss dringend was passieren: Tempo 30 und Radspuren abseits des Fußweges. Dies werden wir auch von den OB-Kandidaten einfordern, wenn der amtierende das nicht hinbekommt.“ Stück für Stück müsse die Innenstadt sicherer und fußgänger- und radfahrerfreundlicher werden.

Anlass der „Critical Mass“ ist immer auch die Abgasproblematik. Bekanntlich liegen die Stickoxid-Immissionen in der Innenstadt permanent über dem gesetzlichen Grenzwert. Hauptverursacher sind die zahlreichen Dieselautos und –busse, was erhebliche Gesundheitsschäden zur Folge hat, worauf Dr. Thomas Bernhard, Umweltarzt und BUND-Vorstand, hinwies. „Die Stadt verletzt hier geltendes Recht. Sie hat die Pflicht, wirksame und kurzfristige Maßnahmen zu ergreifen, das sieht auch die EU so, ein Vertragsverletzungsverfahren läuft. Aber wie schon beim Klimaschutzkonzept duckt sie sich auch bei der Luftreinhaltung weg, bereits seit Jahren“, so Dr. Bernhard. Wenn der Luftreinhalteplan nicht noch erheblich nachgeschärft werde, steuere die Stadt auf eine Klage zu, warnt der BUND.

Die Straßenaktionen und Infostände gegen „mieses Klima auf unseren Straßen“ wird das Critical-mass-Aktionsbündnis auch in den Ferien monatlich fortsetzen, und zwar immer am 1. Donnerstag um 18 Uhr beim Löhrrondell. Nächste Termine sind also der 3. August und der 7. September. Nähere Infos, auch zum Luftreinhalteplan der Stadt, siehe auf der Koblenzer BUND-homepage oder beim Regionalbüro, tel. 0261-9734539. 

Klage der EU Kommission wegen zu hoher NO2 Wert

Klage der EU-Kommission wegen hoher NO2-Werte zeigt, Malu Dreyer muss von Bundesregierung wirksame Reduktionsmaßnahmen einfordern

Mainz/Berlin, 17.5.2018: Anlässlich der heute bekanntgewordenen Klage der EU-Kommission gegen die Bundesrepublik Deutschland wegen der dauerhaften Überschreitung der gesetzlichen NO2-Grenzwerte fordert Egbert Bialk, Vorstandsmitglied des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
Landesverband Rheinland-Pfalz, dass endlich gehandelt werden müsse. „Die
bislang angekündigten Maßnahmen reichen nicht aus, um die gesetzlichen
NO2-Grenzwerte in allen betroffenen Städten in Rheinland-Pfalz in absehbarer Zeit einzuhalten“, sagte Bialk. „Ministerpräsidentin Malu Dreyer muss von Kanzlerin Merkel und Verkehrsminister Scheuer wirksame Maßnahmen zur schnellen Stickoxid-Reduktion einfordern. Die im Rahmen des ‘Sofortprogramms Saubere Luft 2017-2020‘ angekündigten Maßnahmen werden
bestenfalls mittel- oder langfristige Reduktionen bringen, zur kurzfristigen Entlastung der Bürger*innen reichen diese nicht.“

Diese Auffassung scheint auch in Brüssel geteilt zu werden. Trotz einer Reihe von Briefen und Besuchen konnte die Bundesregierung die EU-Kommission nicht davon überzeugen, dass die angekündigten Maßnahmen dazu geeignet sind, den Zeitraum bis zur Einhaltung der NO2-Grenzwerte so kurz wie möglich zu halten.

„Auch im dritten Jahr des Dieselskandals ist die Bundesregierung offenbar noch immer nicht gewillt, kurzfristig wirksame Maßnahme zu ergreifen und stellt sich weiter schützend vor die Autoindustrie. Deshalb muss sich Frau Dreyer in Berlin klar für die Einführung der blauen Plakette und gleichzeitige Hardwarenachrüstungen für Euro 5 Diesel-Pkw auf Kosten der Hersteller einsetzen. Ohne solche Maßnahme wird die Einhaltung der seit 2010 verbindlich geltenden, gesetzlichen NO2-Grenzwerte auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben.“

In Rheinland-Pfalz werden die Grenzwerte in den drei Städten Mainz, Ludwigshafen und Koblenz überschritten. „Stickoxide gefährden die Gesundheit aller Bürger*innen – auch bei Einhaltung der aktuellen Grenzwerte. Deshalb fordern wir neben Mainz, Ludwigshafen und Koblenz auch die anderen Kommunen auf, eine ökosoziale Verkehrswende in die Wege zu leiten“, so Bialk.

Für Rückfragen:
Egbert Bialk, BUND-Landesvorstand: 02 61 - 94 24 96 38
Sabine Yacoub, Landesgeschäftsführerin: 06131-62706-0 oder 0174-9971892 
  

Ökologisch-soziale Verkehrswende in Koblenz endlich umsetzen!

Mitglieder des BUND-Vorstandes (Egbert Bialk, Andreas Klein) und des BUND-Büro (Lisa Dahmen) bei der Übergabe an die Bauabteilung, Herrn Arndt Schwab, der die Schreiben im Auftrag von Baudezernent Flöck entgegennahm

Heute haben wir die Resolution der Mitgliederversammlung des BUND Koblenz zur Luftreinhalte- und Verkehrsituation in Koblenz, sowie eine Petiton, die von mehreren hundert Menschen unterschrieben wurde an die Stadtratsfraktionen und die Stadtverwaltung übergeben.  

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