Kreisgruppe Koblenz

Veggie - Donnerstage

NUN LADEN WIR IN KOBLENZ ZUM ERSTEN VEGGIETAG EIN!

 

 

In vielen Städten Europas ist er schon eine Institution. Möglichst viele Restaurants in Koblenz und Umgebung, bieten an den 4 Veggietagen ausschließlich vegetarisch/veganes Essen an.

Am 1., 8., 15. und 22. Oktober 2020.

 

 

 

Diese Restaurants nehmen teil:

Cafe Bistro Restaurant Pfefferminzje

Mehlgasse 12, 56068 Koblenz-Altstadt Tel. 2017777

 

Oscar natural food & bar    vegan/vegetarisches Restaurant **

Hohenzollernstraße 125,  56068 Koblenz-südliche Vorstadt, Tel. 28750428

 

Ristorante Pizzeria Da Pulcinella

Rizzastr. 32, 56068 Koblenz-Innenstadt  Tel. 15939

 

Restaurant Genuss Werkstatt (nur am 8.Oktober)

Clemensstr. 16, Koblenz-Innenstadt   Tel. 91441725

 

Indisches Restaurant Maharani Koblenz ab dem 08.10.2020

Obertal 22, 56077 Koblenz-Ehrenbreitstein   Tel. 75256

 

 

Teilnehmende Restaurants werden vom BUND gelistet und in den Medien Mitte September über verschiedene Kanäle genannt und beworben. Ein Plakat zeigt außen sichtbar die Teilnahme des Restaurants an.

Hintergrund der Veggie-Donnerstage: VEGETARISCHES ESSEN SPIELT EINE GROßE ROLLE IM KLIMASCHUTZ. Hoher Fleischkonsum und die Massentierhaltung verbrauchen massenhaft Soja. Für den Anbau von Viehfutter werden Urwälder brandgerodet, was enorme Mengen an CO2 freisetzt. Der benötigte Dünger wird CO2 ­intensiv hergestellt. Dünger enthält Stickstoff, der auf den Feldern mit Luft N2O, also Lachgas, bildet. Dies ist 300mal Treibhaus wirksamer als CO2. Rinder setzen bei der Verdauung viel Methan frei, 25mal Treibhaus wirksamer als CO2. Der Sojastickstoff belastet als Nitrat in der Gülle die Gewässer und führt zur Algenblüte in Flüssen, Seen und Meeren. Auch in der Mosel haben „Blaualgen“ (Cyanobakterien) so zugenommen, dass wir ab August nicht mehr baden können.

UM DAS TIERWOHL IN DER MASSENTIERHALTUNG STEHT ES NICHT GUT. Ferkelhaltung in engen Boxen, Kastration ohne Betäubung, Hühnerschnabel kürzen etc. Aber auch die Menschen werden nicht gut behandelt, wie der Schlachthofskandal mit Corona ­Verbreitung aufdeckte.

Durch Antibiotika ­Behandlung von Tieren entstehen multiresistente Bakterien, durch die Tier enge neue Viren. Von diesen Folgen industrieller Tierhaltung ist die Erderwärmung das größte Problem. In Australien ist gerade ein Fünftel der gesamten Biomasse abgebrannt, bei uns befallen Schädlinge die trockenen Fichten, Buchen und Eichen folgen.

Im Vorjahr wurde es in Deutschland bis 42,6 Grad heiß, in Algerien 51 Grad. Wenn alle Treibhausgase heute gestoppt würden, klettern die Temperaturen noch 15 Jahre, bis sie sich stabilisieren.

DIE BEWOHNBARE ERDE DER ZUKUNFT IST FLEISCHVERZEHR ARM. Das kommt der Erde und unserer Gesundheit durch weniger Rheuma und Krebs zu Gute. Unsere Lebensmittel sind gesund, sozial, ethisch vertretbar und regional produziert. Wir vom BUND setzen uns gern für unsere Gesundheit und die Lebensgrundlagen der zukünftigen Generationen ein.

Das Mosellum ist seit dem 21.05.2020 wieder geöffnet.

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