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Kreisgruppe Koblenz

BUND Kreisgruppe Koblenz – Rechenschaftsbericht 2018

Der BUND Koblenz hat wieder ein dynamisches Jahr hinter sich:

  • Inhaltlich stand es ganz im Zeichen der Klima- und Kohleproblematik, der Verkehrswende (die auf sich warten lässt) und der Gartenprojekte samt Insektenschutz.

  • Etwas unspektakulärer, aber sehr professionell, wurden die beiden Projekte Ökosoziale Beschaffung (Achim Trautmann) und Energiesparhelfer (Frauke Ganswind/Quentin Messier) fortgeführt in enger Kooperation mit unserem (tollen!) Büro.

  • Die Mitgliederbasis wurde gestärkt: Unsere Mitgliederzahl betrug Ende Dezember 693, bereinigt jetzt ca. 660. Erfolg brachte v.a. eine Standwerbung des BNM und unsere eigene persönliche Werbung. 28 Neumitglieder hat unsere KG 2018 selbst geworben, Rekord bei uns und im gesamten Landesverband und zusätzliches Geld, das mithilft bei der Finanzierung von Aktionen, Projekten, Personal und Büro.

  • Auch die Zahl der Menschen, die sich bei uns aktiv beteiligen, hat sich sichtlich erhöht. (wenn man alle punktuellen Teilnahmen mitzählt, sicher auf über 10%) Endlich konnten wir zu Jahresbeginn 2019 einen Teil der Vorstandsarbeit auf inhaltliche AGs verlagern, die ganz gut anlaufen.

  • Die Vernetzung mit anderen Verbänden und ähnlich Gesinnten wurde gepflegt und belebt: Klimabündnis Mittelrhein (Klimatour im Herbst, 3 Klimademos), Neugründung Bündnis für Verkehrswende nördl. RLP (v.a. Schiene), Critical mass, Koblenzer Statt-Magazin, Hobbygärtner/Grundschule Moselw., Nachhaltigkeit/ gerechter Welthandel, kritische Kooperation mit Partei-/Kommunalpolitik, Kooperation mit anderen BUND-Gruppen der Region.

  • Auch für die BUND-Gruppen der Region waren wir unterstützend aktiv. Top act: Die Einwendung gegen die Autobahn A1 in der Eifel samt viel beachteter Pressekonferenz.

  • Offensive Pressearbeit und Straßenaktionen hinterließen Respekt bei der Politik und den Medien. (Leider bleiben die Ergebnisse bisher hinter den Worten zurück)

  • Die Homepage erhielt ein völlig neues Design.

  • 6 neue Mitarbeiter*innen (oft nur für wenige Monate) wurden im Büro integriert

  • Feste wurden von uns gepflegt und die Gemeinschaft ist gewachsen (z.B. BUND-Tomatenfest war super)

  • Und wir hatten noch Kraft für Landes- und Bundespolitik (Vorstand, Delegierte) und die unzähligen täglichen Arbeiten und Aktionen.

Highligts:

  • Die Straßenaktion zur Deutschland-Tour (Koblenz braucht Radwege)

  • Die Mobilisierung/Teilnahme in Hambach und kurz darauf in Köln

  • Das Tomatenfest (und weitere Gartenfeste)

  • Die Erweiterung des Gartenprojekts in Moselweiß durch den Gemeinschaftsgarten

  • Außerdem: Abschluss 3 neue Projekt-Verträge für Urban Gardening Pfaffendorfer Höhe, Mosellum und Verlängerung des Projekts Ökosoziale Beschaffung (für 3 Jahre auf 75% erweitert!)

Größte Herausforderungen:

  • Ehrenamtlich Aktive und Beschäftigte/Freiwillige im Büro koordinieren (Eine große Hilfe ist hier die neue kleine Stundenaufstockung von Achim Trautmann für Teamleitung Büro)

  • Unsere großen Themen Klima/Energie- und Verkehrswende so vorantreiben, dass sich was bewegt

  • Gleichzeitig die vielfältigen übrigen Anliegen (von Garten/Insekten,/Streuobst bis Plastik/Wasser/Ökofair/Welthandel …) kontinuierlich fortführen und befriedigend einbinden

Finanzsituation ist abgesichert:

  • Zum Jahresbeginn 2018 standen wir noch vor großen Finanzlücken (Nebenkostennachzahlungen Büro und neues Gemeinschaftsgarten). Diese wurden durch viele Maßnahmen und Zuwendungen geschlossen, so dass unser Kontostand stabil ist (vgl. Finanzbericht) und alle kleineren und größeren Projekte gut arbeiten können

  • Für die Zukunft können wir das derzeitige Personal wie bisher bezahlen, das Büro scheint mittelfristig abgesichert und in der Regel tagsüber kontinuierlich besetzt (gute Ansprechbarkeit, Synergien!)

  • Das neue Gartenprojekt Pfaffendorfer Höhe braucht eine größere Anfangsfinanzierung (Spenden, Sponsoring) und dauernde Fördergelder, die noch gefunden und beantragt werden müssen. Von der Stadt kommen nur kleinere Materialspenden.

  • Weitere Fördertöpfe für Garten, Landschaftspflege, Energiesparhelfer müssen angezapft werden.

Probleme:

  • Hohe Ansprüche von außen und uns selbst bei gleichzeitig offensichtlicher Unfähigkeit der Politik zu Problemlösungen führen bisweilen zu Frust, Selbstausbeutung und Stress. Hier müssen wir unsere Kraftpunkte pflegen und einen wertschätzenden Umgang.

  • Hohe Fluktuation bei Freiwilligen/Praktikanten hat viel Anleitungsaufwand zur Folge

  • Administration der Mitglieder und Termine wird durch unstimmige Dateien und schlechte Hard- und Software erschwert. Professionalisierung auf allen Verbandsebenen ist nötig!

  • Vorstand und BUNDjugend brauchen Auffrischungs-Kur

Gesamteinschätzung:

Der BUND Koblenz geht ordnungsgemäß, inhaltlich verbreitert und gestärkt, mit mehr Aktiven und finanziell gesichert ins neue Jahr. 2 Drittelmittelprojekte stärken uns fachlich und bringen Synergien. Neue Gartenprojekte sind gut angelaufen, ebenso wie die neuen AGs. Wir sind besser vernetzt denn je und mischen uns weiterhin politisch kräftig ein. Im Landes- wie Bundesverband beteiligen wir uns aktiv mit dem einen oder anderen Koblenzer Impuls.

Gez. Egbert Bialk, Vors.

 

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