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Kreisgruppe Koblenz

Pressemitteilung 29.11.2018 – Sperrfrist: 10 Uhr

++ Bundesregierung setzt den Kohleausstieg aufs Spiel – Klimakrise lässt sich nicht vertagen ++

Unter dem Motto „Kohle stoppen – Klimaschutz jetzt!“ finden am kommenden Samstag, den 01. Dezember 2018, in Berlin und Köln zeitgleich zwei Demonstrationen statt. Aufgerufen dazu hat ein breites Bündnis aus Umwelt- und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Die Organisatoren erwarten die für die Doppel-Demo viele Tausend Menschen, die für den konsequenten Kohleausstieg und mehr Klimaschutz auf die Straße gehen. Los geht es in Berlin am Kanzleramt und in Köln an der Deutzer Werft, jeweils um 12 Uhr.

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Pressemitteilung 12.11.2018 des Bündnis Klimaschutz Mittelrhein

Foto: BUND

Klimawandel macht sofortigen Kohleausstieg und Strukturwandel der Wirtschaft unumgänglich

Vortrag von BUND-Bundesvorstand Klaus Brunsmeier aus NRW und Podiumsdiskussion über Alternativen für Kohle-Arbeitsplätze zum Abschluss der regionalen Klimatour – Aufruf zur Klima-Großdemo am 1. Dezember in Köln

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Pressemitteilung 22.10.2018 des Bündnis Klimaschutz Mittelrhein Schritte zur Klimaverantwortung – global und bei uns

Foto: Egbert Bialk / BUND

2. und 3. Station der Klimatour des Bündnisses Klimaschutz Mittelrhein: Besuch des Rohstofftags der Wasserburg Vallendar und Exkursion zum NABU-Beweidungsprojekt Bendorf

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Presseinformation, 18.10.2018 - Klimaschutz anpacken!

Breites Bündnis startet am Samstag regionale Klimatour für Klimaschutz, Verkehrswende und Solidarität

Nach der Teilnahme an der überaus gut besuchten Großdemo für den Kohleausstieg und den Erhalt des Hambacher Waldes startet nun das Klimabündnis Mittelrhein seine diesjährigen regionalen Aktionswochen zur Klimaproblematik. Startort ist wieder Neuwied, wo die Themen Klimagerechtigkeit und Verkehrswende im Mittelpunkt stehen werden.

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Offener Brief an Herrn MdB Detlev Pilger, 12.1.2018 (mit Antwort)

Sehr geehrter Herr Bundestagsabgeordneter Detlev Pilger,

Mit großer Sorge haben wir die Ergebnisse der Sondierungsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD zur Kenntnis genommen. Wir sind bestürzt über die klimapolitischen Positionen Ihrer Parteien, die in diesem Papier zum Ausdruck kommen. Angesichts der immer bedrohlicheren Vorboten des Klimawandels und nach dem völkerrechtlich verbindlichen Klimavertrag von Paris wird ein künftige Bundesregierung auf dieser Basis ihrer Verantwortung für unser Land und künftiger Generationen nicht gerecht. Sie wird damit ihre Glaubwürdigkeit nach innen und außen verspielen und Umwelt und Klima irreparabel schädigen.

Der ganze Brief

...und die Anwort von Herrn Detlev Pilger 

Offener Brief an Herrn MdB Josef Oster, 12.1.2018

Sehr geehrter Bundestagsabgeordneter Oster

Mit großer Besorgnis haben wir die Ergebnisse der Sondierung für die  Bildung einer CDU/CSU/SPDRegierung zur Kenntnis nehmen müssen. Zwar ist unseres Erachtens ein Bemühen um Fortschritte im Bereich Europa-  und Sozialpolitik erkennbar, jedoch insbesondere der Bereich Klimaschutz fällt weit hinter die Erfordernisse einer zukunftssichernden Politik zurück.

Dass von Ihrer Parteispitze die Klimaziele für 2020 aufgegeben und der dringende Kohleausstieg und eine Verkehrswende auf Jahre verschoben werden, verletzt den völkerrechtlich verbindlichen Klimavertrag von Paris. So lässt sich das vereinbarte 1,5-Grad-Ziel nicht erreichen.

Als PDF da zu finden

Der Klimawandel ist längst da – die Politik muss endlich handeln!

Mitglieder des Bündnis Klimaschutz Mittelrhein bei ihrem Treffen in Neuwied (Foto: Thomas Bernhard)

Bündnis Klimaschutz Mittelrhein vertieft ihre Zusammenarbeit bei der Luftreinhaltung in Neuwied und Koblenz – Klimaveranstaltungsreihe im Herbst geplant – Verfassungsklage gegen die BRD

Gemeinsame Aktionen zum Klimaschutz und gegen die Belastung der Luft durch Stickoxide in den Innenstädten standen im Mittelpunkt des kürzlichen Treffens des Klimabündnisses Mittelrhein in Neuwied. Dem Bündnis gehören inzwischen 16 Natur- und Umweltverbände, Initiativen, kirchliche Gruppen und Genossenschaften aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz an.

„Die Extrem-Wetterereignisse der vergangenen Wochen – man denke nur an Isenburg - zeigen: Der Klimawandel ist längst da, auch bei uns. Wir alle – EU, Bundesregierung, Kommunen sowie Wirtschaft und Bevölkerung - müssen endlich wirksame Maßnahmen ergreifen, dass die Erderwärmung deutlich unter 1,5 - 2 Grad bleibt. So wurde das ja 2015 einstimmig und völkerrechtlich verbindlich in Paris beschlossenen. Mit jedem Jahr des Zögerns würden die Folgen teurer, unkontrollierbarer und existenzbedrohender“, so Dr. Thomas Bernhard vom BUND und Solarenergieförderverein SFV Koblenz. Die Versammlung äußerte darum keinerlei Verständnis für die Verschleppung des Kohleausstieges, die Deckelung der Erneuerbaren Energien oder die mangelhafte Umsetzung einer ökologisch- sozialen Verkehrswende. Mit einer Veranstaltungs- und Aktionsreihe im Herbst will das Bündnis die Klimaproblematik wieder verstärkt in die Öffentlichkeit bringen und Bundes- wie Kommunalpolitiker zum Handeln auffordern. Dazu werden Fahrraddemos, CO2-freie Klimatouren, Infoveranstaltungen und Straßenaktionen in der gesamten Region vorbereitet. Dr. Bernhard: „Wichtig ist auch die anstehende Verfassungsklage des SFV gegen die Bundesrepublik Deutschland wegen Missachtung des Klimavertrages von Paris. Hierfür suchen wir Unterstützer. Der Bundestag hat Paris einstimmig ratifiziert, die Regierung blockiert aber alle wichtigen Maßnahmen. Das ist rechtswidrig.“

Aktuelles Schwerpunktthema war die Luftverschmutzung im Ballungsraum Neuwied-Koblenz. In beiden Innenstädten liegen aufgrund des dichten Autoverkehrs die Stickoxidkonzentrationen nahe am gesetzlichen Grenzwert von 40 Mikrogramm, teils darüber. „Dies muss genauer erfasst werden, denn die Zahl der Messstellen ist viel zu gering.

Unseres Erachtens sind sie mitunter auch falsch platziert, um belegen zu können, dass eine Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung ausgeschlossen werden kann“, so Hendrik Hoeber, Vorsitzender des Neuwieder Umweltschutzvereins NUV. Hoeber verwies auch auf prinzipielle Mängel bei der Umsetzung der gesetzlichen EU-Vorgaben und des Bundesimmissionsschutzgesetzes bzgl. der Schadstoffgrenzwerte zum Schutzgut Mensch. Die NUV hat darum bereits begonnen mit eigenen Messungen die Situation in Neuwied näher zu analysieren. Dies soll in den nächsten Monaten

fortgesetzt werden. Auch der BUND wird sich daran beteiligen in Koblenz. „In der Koblenzer City lagen die Werte seit vielen Jahren über 40 Mikrogramm, 2017 genau auf dem Grenzwert, was wohl meteorologische Gründe hatte,“ stellte der BUND-Vorsitzende Egbert Bialk fest. „Gemacht wurde in Koblenz noch nichts. Weder genügend neue E-Busse wurden angeschafft, noch die Radsituation verbessert. Bis Förderanträge greifen, wird es noch Jahre dauern. Darum brauchen wir sofort eine deutliche Entlastung der Innenstadt vom Autoverkehr, geregelt mit einer Umweltzone und Sofortmaßnahmen für einen besseren Rad- und Nahverkehr. OB David Langner und der Stadtrat sind jetzt gefordert“, so der BUND.

Weitere Informationen/Unterstützung:

BUND-Regionalbüro Koblenz, Kornpfortstraße 15, Tel. 0261-9734539, regionalbuero-koblenz(at)bund-rlp.de, E. Bialk; Neuwieder Umweltschutz NUV, info(at)neuwieder-umweltschutz.de, Hendrick Hoeber; Naturfreunde Kettig, naturfreunde-kettig(at)gmx.de, Oliver Hartmann.

Presseinformation, 30.03.2017: Klimaschutz zuerst! – Rechtspopulismus? Nein danke!

Bündnis Klimaschutz Mittelrhein mischt sich in den Wahlkampf ein und plant zahlreiche Aktionen vor dem Klimagipfel COP23 in Bonn

Das Bündnis Klimaschutz Mittelrhein, ein überparteiliches Netzwerk von bereits 16 Verbänden aus Klima-, Umwelt-  und  Naturschutz  aus dem  Raum  Koblenz-Neuwied-Westerwald,  wird  sich  ab  sofort  in  den Wahlkampf  einmischen.  „Leider  wird  zurzeit  das  Thema  Klimaschutz  von  den  meisten  Parteien totgeschwiegen. Obwohl in Paris eine Begrenzung der Erderwärmung auf möglichst 1,5 Grad verbindlich vereinbart  wurde,  duckt  die  Politik  sich  weg.  Der  CO2-Ausstoß  verharrt  auf  hohem  Niveau.  Das  ist unverantwortlich gegenüber kommenden Generationen und das wollen wir ändern“, so Peter Thelen von den Naturfreunden und der BI gegen das AKW Mülheim-Kärlich.

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Pressemitteilung, 14.11.2016: Regionale Klimatour übertraf alle Erwartungen

An neun Tagen wurden über 300 CO2-freie Kilometer zurückgelegt, an 20 Stationen über 500 Menschen erreicht und für zwei Hilfsprojekte bereits 1550 Euro Spendengelder gesammelt.

„Unser Plan war schon ziemlich anspruchsvoll, neun Tage in Folge weitgehend CO2-frei Klimaprojekte am Mittelrhein und im Westerwald anzufahren, mit Rädern oder E-Fahrzeugen. Das haben wir geschafft. [...]"

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Interview mit TV Mittelrhein am 07.11.2016

Am 07.11.2016 hatte unser Vorsitzender vom BUND Egbert Bialk ein Interview mit dem TV Mittelrhein. Hier spricht er über unseren Erfolg bei der Klimatour und die Bedeutsamkeit des Klimagipfels in Marrakesch 

Pressemitteilung 20.10.2016: Klimaschützer radeln für Fukushima-Kinder und afrikanisches Solar-Projekt

Mehrtägige Spenden- und Infoaktion im Vorfeld des Klimagipfels Marrakesch

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