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"Klimaschutz jetzt! 1,5 Grad sind mehr als genug."




Straßenaktion zum Beginn des Kilmagipfel (28.11.2015)

Koblenzer Umwelaktivisten (BUND & ATTAC) gingen auf die Straße für eine "Straßenaktion" im Vorfeld zum Klimagipfel in Paris.

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"Energiewende retten - Klimakollaps verhindern"

Vortrag von Dr. Thomas Bernhard und Egbert Bialk  in Hachenburg (27.11.2015)

Als örtliche Veranstaltung zur Weltklimakonferenz in Paris hatte der BUND nach Hachenburg zum Thema: Energiewende retten- Klimakollaps verhindern, eingeladen. Zahlreiche Zuhörer erlebten zunächst einen beeindruckenden Vortrag des Arztes Dr. Thomas Bernhard aus Koblenz. Er zeigte den dramatischen Anstieg der Treibhausgase seit Beginn der Industrialisierung und die damit jetzt schon spürbare Erhöhung des Weltklimas.

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„Eine Heilung des Klimas wird nicht vom Himmel fallen!“




Klimaexperte von Germanwatch informierte beim BUND über Chancen und Notwendigkeiten des Klimagipfels Paris (9.11.15)

„Ob es in Paris ein hinreichendes Ergebnis geben wird oder nicht ist für Millionen von Menschen eine Frage von Leben oder Tod. Aber auch dann wird eine Heilung des Klimas nicht vom Himmel fallen, die notwendige Grenze einer Erwärmung auf maximal 1,5 bis 2 Grad wird dort nicht erreicht, vielleicht 2,7 – 3 Grad. Trotzdem könnte ein positiver Prozess erreicht werden, der unumkehrbar ist.“ Mit diesen Worten fasste Christoph Bals, politischer Geschäftsführer der Klimaschutzorganisation Germanwatch und Referent beim Infoabend des BUND Koblenz und der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz Alarmierendes und Hoffnungsvolles zum bevorstehenden Klimagipfel zusammen.


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„Wenn der Klimawandel weiter voranschreitet, ist Syrien erst der Anfang“




BUND und ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit diskutierten in Cochem über Fluchtursachen und einen humanen Umgang mit Zuflucht suchenden Menschen.


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Der Pilgerweg nach Paris...

... auch durch Rheinland-Pfalz!

 

Der BUND Koblenz und Ökostadt pilgern ein Stück mit. Sind Sie dabei?

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Am 5. November hält der BUND ein Vortrag in Cochem (um 19 Uhr, im Hotel Brixiade, Uferstr. 13) während dem Ruhetag:

"Auf der Flucht vor dem Klima -

Flüchtlingen helfen, Fluchtursachen bekämpfen!"

Vortrag des BUND RLP, in Zusammenarbeit mit den Organisatoren Pilgerweg „Geht doch!“.


Die Zivilgesellschaft kann und soll ihre Stimme hören lassen!

Geht doch! Allez Hopp Paris!

5500 km Radeln für das Klima: Die „alternative“ Tour de France von ALTERNATIBA




Alternatiba? Was ist das denn?
Das Anliegen: Eine Idee an möglichst viele umweltbewusste Menschen überall in Frankreich und auch jenseits der Grenzen heranzutragen: Das zerstörerische System wandeln, alternative Wege gehen. Politisch, ökonomisch und sozial, vor Ort und in globaler Verantwortung, insbesondere beim Thema Klimawandel.


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Klimaerwärmung = Verlust der Existenzgrundlagen = Hunger, Krieg, Vertreibung = immer mehr Flüchtlinge


von links nach rechts: Mélody Michon, Anne Jarlaud, Chloé Garcia (französische FÖJlerinnen) und Jochen Frey, Leiter des DFÖJ (Deutsch-französisches Ökologisches Jahr) vor dem Stand "Natural Spreading - globalisierte Flora" auf dem Open-Ohr Festival


Bund für Umwelt und Naturschutz BUND will für Klimaflüchtlinge sensibilisieren


 

Mit einer mehrmonatigen Veranstaltungsreihe will der BUND für eine bislang wenig beachtete Problematik in der derzeitigen Flüchtlingsdiskussion sensibilisieren: Die Flucht aus Gründen der Klimaerwärmung und als Folge von Umweltkatastrophen. Den Anfang machten junge Freiwillige im Rahmen des FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr) auf dem kürzlichen Open-Ohr-Festival aus Mainz.


Mélody Michon und Eva Aderjan, beide als Freiwillige im BUND-Regionalbüro Koblenz tätig, sowie zahlreiche weitere junge Leute aus der Region und ganz Rheinland-Pfalz, hatten dazu sehr kreativ einen Infostand sowie Flyer entworfen – passend zum Motto des Festivals: „Kein Land in Sicht“. Der Stand kam sehr gut an und wurde sogar in französischen Medien dargestellt (siehe z.B. Le petit journal).

Auf dem gut besuchten 99. Koblenzer Montagsspaziergang für Atomausstieg, Energiewende und Klimaschutz und dem offenen BUND-treff diese Woche waren Klimaflüchtlinge diesmal das Hauptthema. Egbert Bialk, Vorsitzender des BUND Koblenz: „Klimaschutz ist auch immer zugleich Menschenschutz. Wenn wir für die Begrenzung der Erwärmung kämpfen, wobei 2 Grad schon zu viel sind, so hoffen wir damit auch in den von Überflutung bedrohten Inselstaaten wie Tuvalu oder armen Küstengebieten wie Bangladesh oder derm ausgedörrten Afrika die Existenzgrundlage der dort lebenden Menschen halbwegs zu sichern. Bereits jetzt ertrinken viele Tausend verzweifelte Menschen auf der Flucht. Hier wird vor allem nur abgewehrt und nicht an den Gründen angesetzt. Und daran sind auch wir beteiligt.“

Dr. Thomas Bernhard, Klimaexperte des BUND, verdeutlicht: „Offiziell gibt es zwar keine Klimaflüchtlinge, denn nach der Genfer Flüchtlingskonvention ist ein „Flüchtling“ eine Person, die „aus der begründeten Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung sich außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt [...]“. Es setzt menschliche Verfolger voraus. So kommt es, dass trotz der Flucht vor Dürren oder Überflutungen diese Flüchtlinge keinen offiziellen Status nach der Flüchtlingskonvention bekommen. Trotz offensichtlicher Klimaflucht - keine Anerkennung - keine Rechte: So scheiterte auch 2014 ein Antrag eines Ehepaares von den Kiribati-Inseln auf Aufnahme in Neuseeland wegen Flucht vor Klimabedrohung, weil diese nicht die Definition eines Flüchtlings nach der GFK erfüllten. Mittlerweile sind fast 50 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht vor Naturkatastrophen, fast alle davon klimabedingt. Anders betrachtet: siebenmal mehr Menschen sind durch Klimaveränderungen als durch Kriege bedroht. Nach einer US-Studie ist das Klima bei vielen Konflikten der Katalysator zum Flächenbrand.“ Dies gelte auch für Syrien: Nach 4 Jahren Dürre von 2007-2010 flohen 1 ½ Millionen Menschen nach Damaskus, es kam zu Lebensmittelpreiserhöhungen, Protesten und gewaltsamen Niederschlagungen. Seitdem herrscht 4 Jahre Bürgerkrieg.

Laura Marin Martonell, aktiv bei den Grünen Koblenz und in einer Flüchtlingsinitiative, und mehrere Stadträte kritisierten beim Montagsspaziergang heftig die Flüchtlingspolitik der Stadt Koblenz. Die Unterbringung in Containersiedlungen in Gewerbegebieten bei gleichzeitig vielen leer stehenden Wohnungen sei das „Gegenteil einer Willkommenskultur“.

Für die nächsten Monate wollen sich die BUND-Aktiven an direkten humanitären Hilfsaktionen beteiligen und weiter auf die Themen Klima und Flüchtlinge öffentlich hinweisen, um so eine vertiefter Diskussion hierüber anzuregen. In einer Schule und zusammen mit sozialen bzw. kirchlichen Organisationen sollen eine oder mehrere Informations- und Gesprächsveranstaltungen stattfinden. Näheres wird demnächst bekannt gegeben. Interessierte Lehrer können Referenten des BUND hierzu gerne in ihre Schule einladen. Auch an dem im Herbst stattfindenden ökumenischen Pilgerweg im Vorfeld des Klimagipfels Paris sowie Klimacamps und Klimaradtouren in Frankreich ist der BUND aktiv dabei. Interessierte Gruppen können sich ebenfalls hier an den BUND wenden, z.B. an das Koblenzer BUND-Büro, Tel 0261-94240638, oder den Blog allezhoppparis.wordpress.com.

Thomas Bernhard abschließend: „Wir sind uns bewusst: Kein Mensch ist illegal. Wir wollen darum die Lage der Flüchtlinge in Koblenz ein wenig verbessern, aber auch die Ursachen angehen, das heißt: Kampf gegen Klimawandel durch CO2-Minderung hier:“


Pressemitteilung als PDF-Datei: hier


Gez. Egbert Bialk, BUND Koblenz, Vorsitzender

Kontakt: Tel. 0261-94249638 oder 015786257149m E-Mail e.bialk@t-online.de



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10.10., ab 19 Uhr, im BUND-Büro: BUNDter Thermentisch (mit Kürbissuppe!)

04.11., Bonn: Großdemo für den Klimagipfel

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