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„Koblenzer Radler haben nichts zu verlieren außer ihren Ketten!“


Realsatire an der Gülser Brücke: Schieben von Rädern erlaubt (Danke, dass wir sie nicht tragen müssen!)

BUND fordert bessere Radverbindungen in der Stadt und ruft zur Demo auf

„Wir haben nichts zu verlieren außer unseren Ketten!“ – Mit diesem spaßig-kämpferischen  Appell für Radfahrer ruft der Koblenzer BUND alle Fahrradnutzer auf, sich an Aktionen für sichere und durchgehende Radverbindungen in  der Stadt zu beteiligen und in die autolastige Verkehrspolitik einzumischen. Nächste Gelegenheit dazu ist z.B. die monatliche Fahrraddemo „Critical Mass“ am 28.10.2012 um 17 Uhr ab Hauptbahnhof.

„Bei den gerade erfolgreich abgeschlossenen Stadtradelwochen sind wieder so viele Zumutungen für uns Radnutzer zu Tage getreten, dass hier dringender Handlungsbedarf  für Verwaltung und Kommunalpolitik  besteht,“ so BUND-„Teamkapitän“ Egbert Bialk auf der jüngsten BUND-Mitgliederversammlung. Bialk belegte das mit über hundert ausgiebig diskutierten Fotos aus dem Radleralltag: „Radwege ohne ausreichende gesetzliche Breite oder in ständiger Konkurrenz mit Fußgängern bei Fuß-Rad-Kombiwegenauf  führten häufig zu gefährlichen Situationen.  Mangelhafte oder unleserliche Markierungen, Schlaglöcher, hohe Bordsteine und ein konzeptloses und lückenhaftes Ausschilderungsunwesen treiben einem die Tränen in die Augen und laden Radtouristen bestimmt nicht zum Bleiben in unserer Stadt ein. Nirgendwo sonst findet man so viele Schilder mit ‚Radweg Ende‘.  Und was denkt ein Besucher von uns, wenn er in Moselweiß /Güls liest: ‚Fahrräder dürfen geschoben werden‘! So was fordern wir jetzt für die Autofahrer auf der Europabrücke.“

Der BUND ist dabei eine Dokumentation mit dringend verbesserungsbedürftigen Brennpunkten zusammenzustellen und lädt die Bevölkerung ein, ihre Anliegen unter Tel. 0261-94249722 oder e.bialk@t-online.de zu melden. Zusammen mit einem Forderungskatalog gehen diese dann an Verwaltung und Politik. Darin enthalten sind z.B. durchgehende Radrouten in der Innenstadt, je drei in Ost-West- und in Nord-Süd-Richtung, die Anbindung aller Außenstadtteile und die Öffnung von Einbahnstraßen sowie Schutzstreifen und Tempo 30. „Die obere Löhr, die Moseluferstraße und Südallee/Altstadt sind hier vordringlich. Und sage mir niemand im Rathaus, dafür sei kein Geld da. Gerade werden in der Goldgrube wieder Zehntausende für die Abfräsung intakter Asphaltdecken  verschleudert. Mit diesen Mitteln gestalten wir Ihnen ein Fahrrad-Eldorado in Koblenz!“, so Bialk.

 

 



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