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21. November 2012

Auf Wiedersehen im Garten, Projekt „GenerationenSchulGärten“ feiert seinen Abschluss


„So trist sah unser Schulgarten vor drei Jahren aus. Und so präsentiert er sich heute.“ Stolz zeigten die Schulen im GenerationenSchulGarten-Netzwerk ihre Erfolge bei der Abschlussfeier des BUND-Projektes am 14.11.12 in der Mensa der Diesterwegschule. Vor zweieinhalb Jahren begann das Projekt, bei dem anlässlich der Bundesgartenschau in Koblenz und Region ein Netzwerk von Schulgärten entstehen sollte, deren Betrieb nicht allein auf den Schultern der Schulen lastet, sondern von externen Partnern – gedacht wurde hier v. a. an Seniorinnen und Senioren – unterstützt wird: GenerationenSchulGärten.
Das Konzept ging auf: Die Bundesgartenschau sorgte dafür, dass das Thema „Garten“ in aller Munde war und man sich der „Lust auf Garten“ kaum entziehen konnte. Bis heute haben sich 17 Schulen aus Koblenz und der Region in dem Netzwerk zusammengefunden. Neben Seniorpartnern konnten auch viele weitere Unterstützer gewonnen werden. Dies sind zum Einen Behörden wie die Gartenakademie Rheinland-Pfalz oder auf lokaler Ebene v. a. der Eigenbetrieb Grünflächen der Stadt Koblenz, der sich im Netzwerk aktiv und dauerhaft engagiert. Zum anderen tragen Institutionen wie Karnevals- oder Verschönerungsvereine mit Zeit, Rat und Tat, aber auch viele Sponsoren mit Geld- und Materialspenden zum Funktionieren der Schulgärten bei.

Auch die Umgestaltung des Garten Herlet zum GenerationenSchulGarten war in das Projekt eingebunden. Träger der Umbaumaßnahme war die Stadt Koblenz, gefördert von der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz. Die enge Verquickung dieser beiden Projekte erforderte eine sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den beiden Projektträgern, der Stadt und dem BUND. Man hat sich über lange Zeit bestens gegenseitig zugearbeitet und konnte sich stets auf den anderen verlassen. Dies hat sehr zum gegenseitigen Respekt der beiden Parteien beigetraten. Auch am Umbau des Garten Herlet waren viele Sponsoren und Unterstützer beteiligt wie z. B. die Koblenzer Bürgerstiftung, die Altstädter Brunnengemeinschaft, aber auch große Firmen wie z. B. Fielmann und die Deutsche Reihenhaus AG, um nur einige zu nennen.
Beratungen vor Ort, Fortbildungen in Kooperation mit dem Pädagogischen Landesinstitut sowie vor allem die regelmäßigen Netzwerktreffen bereicherten die Lehrkräfte aller Netzwerkschulen und ihre Partner immer wieder mit neuen Ideen und Motivation. Denn Schulgarten findet man nach wie vor nur dort, wo engagierte Menschen ihn betreiben. Es gibt weder eine systematische Aus- und Weiterbildung noch weitere Unterstützungsstrukturen für den Schulgarten – und das gilt nicht nur für Rheinland-Pfalz.
„Dabei ist der Schulgarten ein Ort, in dem die in den Lehrplänen festgeschriebene Natur- und Umweltbildung optimal gelehrt werden kann: Nur Umweltbildung mit allen Sinnen kann für die Schutzbedürftigkeit von Natur sensibilisieren, und nur der Umgang mit Natur kann Verantwortung für die Mitwelt lehren,“ begründete Sabine Yacoub, Landesgeschäftsführerin des Projektträgers BUND, das Engagement ihres Verbandes für Schulgärten. Auch viele andere Themen der Lehrpläne wie Ernährung, Naturwissenschaft, aber auch Lernziele aus Mathematik, Deutsch, Kunst und anderen Fächern lassen sich im Schulgarten „mit Kopf, Herz und Hand“ umsetzen. Und schließlich sind Schulgärten auch ein Ort der Begegnung, wie das Konzept der GenerationenSchulGärten erfolgreich belegt. Die Innovationskraft und der überregionale Modellcharakter des Projektes hat die deutsche UNESCO-Kommission dazu bewogen, das Projekt als offizielles Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ auszuzeichnen.
Dem Dank des Netzwerks an die Projektförderer, der DBU (Deutsche Bundesstiftung Umwelt) und dem MULEWF (Umweltministerium Rheinland-Pfalz), entgegnete der Vertreter des Umweltministeriums, Michael Staaden: „Wir können Sie lediglich mit Fördergeldern unterstützen, aber der eigentliche Dank gebührt Ihnen als Aktive, die so eine wichtige Arbeit vor Ort machen.“
Natürlich stellt sich die Frage: Wie geht es weiter? Auch dafür wurde schon während des Projektes eine Lösung gefunden. Bereits Ende 2009 gründete sich der gemeinnützige Verein „GenerationenSchulGärten Koblenz e. V.“, der künftig das Netzwerk unterstützen wird. Außerdem wurden für 2013 schon vier neue Termine für Netzwerktreffen festgelegt. Und so konnten die Projektleiterinnen, Dr. Birgitta Goldschmidt und Eva Ohlig, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Abschlussveranstaltung nicht nur einen bunten, aber doch ein wenig wehmütigen Rückblick präsentieren, sondern sie mit einem erwartungsvollen „… auf Wiedersehen im Garten …“ verabschieden.
Bei Rückfragen melden Sie sich bitte bei: Dr. Birgitta Goldschmidt 0261 9522213 generationenschulgarten@bund-rlp.de www.generationenschulgarten.de

Alt und jung arbeiten zusammen


Garten Herlet

Nach jahrelangen Vorarbeiten läuft nun ein Projekt, das die Generationen miteinander in Kontakt bringen, alt hergebrachtes Gartenwissen bewahren und noch vieles mehr bewirken soll...

Lesen Sie mehr zu diesem interessanten Projekt hier:

http://www.generationenschulgarten.de/



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