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30. August 2017

Faire Bälle für Schulen und Vereine



Beim diesjährigen Tomatenfest in Koblenz wurden die Besucher auch über die Herstellungsbedingungen von Fußbällen aufmerksam gemacht. Beim Torwandschießen konnten fair gehandelte Fußbälle des Weltladen Koblenz ausprobiert und geprüft werden. Eine Ausstellung des Entwicklungspolitischen Landesnetzwerkes Rheinland-Pfalz informierte zusätzlich über die Produktionsbedingungen in der Fußballindustrie.

„Für viele Menschen war es interessant zu erfahren und zu sehen wie Fußbälle hergestellt werden und unter welchen Bedingungen die Menschen in der Produktion arbeiten müssen.  Unser Anliegen ist es  deshalb Schulen und Sportvereine für den Einkauf von fair gehandelten Bällen zu gewinnen. Dazu bieten wir gerne unsere Beratung an“, so Achim Trautmann, Regionalpromotor für öko-soziale Beschaffung beim BUND Koblenz.

Interessierte Schulen und Vereine können sich beim BUND Koblenz melden:

Bund für Umwelt und Naturschutz Koblenz e.V. Regionalpromotor öko-soziale Beschaffung Achim Trautmann Kornpfortstr. 15 56068 Koblenz 0261 – 97353842 achim.trautmann@bund-rlp.de koblenz.bund-rlp.de/themen_projekte/oeko_soziale_beschaffung/

31. Juli 2017

Presseinformation: Kinderarbeitexperte Benjamin Pütter war zu Gast in Koblenz - Was wir gegen Kinderarbeit leisten können



Obwohl Kinderarbeit verboten ist, arbeiten immer noch Millionen von Kindern unter schlechten Bedingungen für Waren, die Konsumenten kaufen. Benjamin Pütter gab einen Einblick, was unter Kinderarbeit zu verstehen ist, und berichtete eindrucksvoll von seinen Reisen und seinen Erfahrungen. Kinder arbeiten u.a. auf Müllhalden, in der Produktion von Räucherstäbchen und Zigaretten, in Teppich-Manufakturen sowie in Steinbrüchen. Dies sind nur einige Beispiele, die Pütter bei der gemeinsamen Veranstaltung des BUND Koblenz und des Weltladen Koblenz nannte.


Wer den Berichten von Benjamin Pütter folgt, ist erschrocken über die immer noch auf der Welt stattfindende Kinderarbeit. Die UN Kinderrechtskonvention verbietet Kinderarbeit schon seit Langem und trotzdem ist sie heute noch Bestandteil unserer Konsumwelt. Dass neben der Kinderarbeit oftmals auf den Arbeits- und Gesundheitsschutz nach einem europäischen Standard verzichtet wird, wissen viele Menschen nicht. Verletzungen mit schlimmen gesundheitlichen Folgen können die Folge sein“, erklärt Achim Trautmann, Regionalpromotor für öko-soziale Beschaffung beim BUND Koblenz.


Benjamin Pütter setzt sich deshalb in den betroffenen Ländern dafür ein, dass Kinder aus diesen Arbeitsverhältnissen befreit werden, ihnen Schulbildung ermöglicht wird und dass Maßnahmen getroffen werden, die das Einkommen der Eltern erhöhen.


Auch wir können unseren Beitrag mit einem bewussteren Konsum leisten und uns vorab informieren, wie unsere Konsumwaren produziert werden. Die Webseite www.siegelklarheit.de gibt uns die Möglichkeit ,Siegel zu verstehen und nachhaltig einzukaufen. Dort kann man sich informieren,welche ökologischen und sozialen Standards bei den einzelnen Siegeln beachtet werden! Der Betreiber des Portals ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“, erläutert Trautmann.


Gerade mit Blick auf die 2015 bei der UN Generalversammlung beschlossenen 17 Nachhaltigkeitsziele und deren Umsetzung 2030 herrscht noch Handlungsbedarf. Wenn wir die Ziele Armut beenden, Bildung für alle sowie nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen ernst nehmen, dann müssen wir Kindern überall auf der Welt die Chance auf Bildung geben. Das geht aber nur, wenn die Eltern von ihrem Einkommen leben können und ihren Kindern so der Weg zur Schule nicht verschlossen bleibt“, so Trautmann abschließend.

26. Juni 2017

Kinderarbeitsexperte Benjamin Pütter „Kleine Hände – Großer Profit" am 05.07.2017


Foto: Benjamin Pütter


Der BUND Koblenz und der Weltladen Koblenz laden alle interessierten Personen zu der Veranstaltung mit dem Kinderarbeitsexperten Benjamin Pütter am 05.07.2017, um 19.00 Uhr ins Dreikönigshaus (Kornpfortstr. 15) in Koblenz ein.


Obwohl Kinderarbeit verboten ist, arbeiten immer noch Millionen von Kindern unter schlechten Bedingungen für Waren, die wir kaufen und konsumieren. Benjamin Pütter reist seit vielen Jahren in Länder in denen Kinderarbeit vorkommt und deckt auf welches Leid sich hinter unserer Konsumwelt verbirgt. Er ist Berater für die Bereiche Kinderrechte und Kinderarbeit beim Kindermissionswerk „Die Sternsinger“.

Wir werden aber auch Alternativen besprechen. Wie können VerbraucherInnen darauf achten keine Produkte aus Kinderarbeit zu kaufen. Welchen Beitrag können die Bundesländer und die Kommunen leisten, damit keine Waren aus Kinderarbeit von Ihnen eingekauft werden“, erklärt Achim Trautmann, Regionalpromotor öko-soziale Beschaffung beim BUND Koblenz.


Um eine Anmeldung unter achim.trautmann@bund-rlp.de oder unter 0261-97353842 wird gebeten.

19. Juni 2017

Konsumkritischer Stadtrundgang und Open Air Kino mit dem Film „Tomorrow“

Der BUND Koblenz beteiligt sich an der Nacht der Nachhaltigkeit am 24.06.2017 mit zwei Veranstaltungen:


konsumkritischer Stadtrundgang


Um 17.30 Uhr beginnt der konsumkritische Stadtrundgang mit dem BUND Koblenz, der BUNDjugend Koblenz, dem Weltladen Koblenz und dem Regioverein. Bei einem kleinen Stadtrundgang wird unser Konsum kritisch hinterfragt und Alternativen aufgezeigt. Folgende Themen und Fragen behandelt:


  • Woher kommen unsere Pflastersteine und warum?

  • Welche Arbeitsbedingungen herrschen in der Handy-Produktion?

  • Welche Hofläden gibt es in der Region?

  • Wo kann bio und regional eingekauft werden?

  • und wo bekomme ich faire gehandelte Kleidung in Koblenz?

Treffpunkt: BUND Infostand auf dem Jesuitenplatz


Open Air Kinoabend

Ab 21.00 Uhr zeigt der BUND dann auf dem Schulhof des Görres Gymnasiums den Film „Tomorrow“:


Schaut man die Nachrichten, könnte man denken, die Welt steht vor dem Untergang: Der Klimawandel bedroht Mensch und Tier, die industrielle Landwirtschaft belastet Klima und Umwelt und viele Menschen sehen ihre Interessen politisch nicht mehr vertreten.

Der Film Tomorrow zeigt Alternativen zu diesen negativen Entwicklungen auf. Anhand anschaulicher lokaler Projekte und Initiativen wird gezeigt, dass und wie eine andere Welt möglich ist. Der Film inspiriert und macht Mut zum Handeln. Er wurde in Frankreich als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.

24. April 2017

Koblenzer BUND fordert fair gehandelte Grabsteine für Friedhöfe!

In einem Antrag bei der Landesdelegiertenkonferenz des Bund für Umwelt- und Naturschutz Rheinland-Pfalz e.V. am 29.04.2017 in Bodenheim fordert die Kreisgruppe Koblenz sich bei der Landesregierung dafür stark zu machen, dass zukünftig flächendeckend in Rheinland-Pfalz keine Steine aus ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen auf Friedhöfen verwendet werden.


„Den meisten Menschen ist die Herkunft der Grabsteine auf unseren Friedhöfen unbekannt. Viele davon stammen z.B. aus Indien und werden dort auch bearbeitet bevor sie uns geliefert werden. Was wir diesen Grabsteinen nicht ansehen ist wie diese hergestellt wurden. Viele Menschen, die in den Steinbrüchen arbeiten, können nicht von ihrem Lohn leben und sind gesundheitlichen Belastungen durch Lärm und Staub oftmals ohne Schutz ausgeliefert. Gesundheitliche Folgeschäden und eine niedrige Lebenserwartung sind hier bereits vorprogrammiert. Außerdem leben oftmals viele Arbeiter mit ihrer gesamten Familie im oder am Steinbruch. Oft kennen sie keine Schule oder ein Leben außerhalb des Steinbruchs“, erklärt Achim Trautmann, Regionalpromotor für öko-soziale Beschaffung beim BUND Koblenz.


„Damit sich in Rheinland-Pfalz etwas ändert und keine Steine aus ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen auf Friedhöfen verwendet werden, benötigt das Land eine entsprechende gesetzliche Regelung, dafür machen wir uns zusammen mit dem Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk ELAN e.V. stark. Denn dadurch erhielten die Kommunen die Basis und die Rechtssicherheit ihre Friedhofssatzungen so zu ändern, dass Grabsteine aus ausbeuterischen Arbeitsbedingungen verhindert werden könnten. Hier ist die Landesregierung gefordert, die Initiative zu ergreifen und dem Beispiel anderer Bundesländer wie Bayern oder NRW zu folgen. Denn auch in Rheinland-Pfalz gibt es Städte, die gerne Grabsteine aus ausbeuterische Arbeitsbedingungen auf ihren Friedhöfen verhindern möchten“, erläutert Werner Huffer-Kilian, Schatzmeister des BUND in Koblenz.

24. Januar 2017

Filmabend „THE TRUE COST – DER PREIS DER MODE
“

Am Freitag, den 27.01.2017, um 18.00 Uhr findet in der Kirche der Jugend, X-ground (Moselweißer Straße 37, 56073 Koblenz-Rauental) eine Vorführung des Films „THE TRUE COST – DER PREIS DER MODE
“ statt. Der Eintritt ist frei. Der Film wird im Vorfeld des 2nd-Hemd-und-Hose-Marktes gezeigt.

Achim Trautmann, Regionalpromotor für öko-soziale Beschaffung beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gibt eine kurze Einführung zum Film und moderiert die anschließende Diskussion zum Film.

Hintergrund:

Ein Pullover oder eine Hose für weniger als 10 Euro, ein Hemd für 5 – oft geht man in Kleidungsgeschäfte und ist begeistert, wie billig die neueste Mode bei uns zu haben ist. Doch wie kann es sein, dass Kleidung bei uns so wenig kostet? THE TRUE COST – Der Preis der Mode macht sich auf die Suche und verfolgt eindrucksvoll den Weg, den die Kleidung macht, bevor sie zu uns ins Geschäft kommt.

Fair gehandelte IT: Interview mit Annelie Evermann (WEED)

Heute ist Annelie Evermann zum Interview beim Bund für Umwelt- und Naturschutz e.V. in Koblenz.

Hallo Frau Evermann, Sie sprechen heute an der Uni in Koblenz über faire IT. Fair gehandelten Kaffee kennt jeder. Aber fair gehandelte IT? Warum ist das wichtig?


Genau wie beim Kaffee sieht man es IT-Geräten nicht an, dass bei ihrer Produktion massiv Menschenrechte und Arbeitsrechtsstandards verletzt werden. Prekäre Arbeitsbedingungen und massiver Druck, Gesundheitsgefährdung und Löhne unterhalb des Existenzminimums sind nur einige Beispiele. Bei den Rohstoffen in IT-Geräten kommt noch das Problem von Rohstoffen wie z.B. Coltan und Gold hinzu, durch deren Kauf Konflikte in Krisengebieten geschürt werden. Unternehmen, die ihre Produktion in Niedriglohnländer mit mangelhaftem Schutz verlagern, müssen endlich die Verantwortung für die Menschen in ihrer Lieferkette übernehmen.

Gibt es denn bereits positive Beispiele in der IT-Branche?


Es gibt zwar noch keine 100% „fairen“ IT-Geräte. Doch Vorreiter wie das Fairphone und die Computermaus Nager IT zeigen, dass Transparenz über die Produktionsbedingungen und deren schrittweise Verbesserung möglich sind.

Wenn sich heute jemand einen neuen Rechner kauft, was würden Sie ihm/ ihr empfehlen?


Wer wirklich einen „neuen“ Rechner will, sollte darauf achten, dass das Gerät das Zertifikat TCO Certified oder EU Ecolabel trägt; denn diese stehen dafür, dass bei der Produktion des Rechners zumindest in der letzten Stufe der Lieferkette grundlegende Sozialstandards überprüft wurden. Vor dem Neukauf steht für mich aber erstmal die Prüfung: Tut's der alte noch bzw. kann ich ihn z.B. beim lokalen Repaircafé reparieren oder erweitern lassen? Auch den Kauf eines guten gebrauchten Geräts mit entsprechender Garantie sollte man erwägen – auf unserer Website pcglobal.org findet man da hilfreiche Links.



Und wie sieht es bei den Kommunen und anderen öffentlichen Einrichtungen aus? Haben auch die die Möglichkeit faire IT einzukaufen?


Gerade öffentliche Einkäufer in Kommunen oder Universitäten haben besonders gute Chancen, auf die IT-Unternehmen einzuwirken. Im Gegensatz zu uns privaten VerbraucherInnen kaufen sie ja oft in langjährigen Rahmenverträgen und zu hohen Auftragsvolumina ein. Dadurch können sie einen beachtlichen Einfluss auf die Produktionsbedingungen ihrer IT-Geräte ausüben. Kommunen wie Bremen machen vor, dass es geht.

Welche Unterstützung können sich Kommunen holen, wenn sie den Einkauf ihrer IT umstellen möchten?


Kommunen können sich z.B. an unseren Verein wenden; wir können über positive Praxisbeispiele berichten, Kontakte zu anderen Vergabestellen vermitteln und bieten zurzeit auch kostenlose Schulungen zu sozial verantwortlicher IT-Beschaffung an. Seit 2015 gibt es zudem die unabhängige Monitoring-Organisation Electronics Watch, die Vergabestellen bei der Einforderung und Überprüfung von Sozialstandards unterstützt. Electronics Watch arbeitet eng mit den Arbeitsrechtsorganisationen in den produzierenden Ländern zusammen und hat daher einen direkteren Blick auf die Missstände in Produktionsstätten.

Danke für das Interview.
Das Interview führte Achim Trautmann

13. Dezember 2016

Gemeinsame Pressemitteilung des Kolping Bildungswerks Trier, des Haus Wasserburg in Vallendar und des Bund für Umwelt- und Naturschutz in Koblenz:




Promotor*innen für Eine Welt in der Region Koblenz

Das bundesweite Eine-Welt-Promotor*innenprogramm stärkt die entwicklungspolitische Arbeit der Zivilgesellschaft. Gefördert von Bund und Land engagieren sich insgesamt sieben Fachpromotor*innen in Rheinland-Pfalz Sie sind bei unterschiedlichen entwicklungspolitischen Organisationen angesiedelt. Träger des Programms in Rheinland-Pfalz ist das Entwicklungspolitische Landesnetzwerk (ELAN e.V.).

In Vallendar und Koblenz sind drei der Fachpromotor*innen beschäftigt.

Dazu gehört Barbara Scharfbillig vom Kolping-Bildungswerk Trier mit Dienstort in Koblenz. Sie ist Fachpromotorin für internationale Partnerschaften. Ihr Ziel ist es Akteure in Rheinland-Pfalz zu stärken und neues Engagement zu initiieren. Ihre Schwerpunktthemen sind dabei Partnerschaften in den Globalen Süden und das Streben nach der berühmten Augenhöhe.
„Rheinland-Pfalz ist im Bereich des ehrenamtlichen Engagements sehr aktiv. Dazu gehören auch eine Vielzahl an internationalen Kooperationen von Gruppen, Vereinen, Gemeinden und Institutionen im Bundesland.“, berichtet Scharfbillig. „Um diese zu unterstützen, biete ich Beratung bei Partnerschaftsprojekten, Weiterbildungsseminare zur Qualifizierung und die Vernetzung von Akteuren und Ansprechpartnern an.“

Nico Beckert ist Fachpromotor für Rohstoffe und Rohstoffpolitik im Haus Wasserburg in Vallendar.
Er beschäftigt sich mit den Umwelt- und Menschenrechtsproblemen, die mit unserem Rohstoffverbrauch einhergehen. Ob im Handy, im Auto oder in Haushaltsgeräten: Rohstoffe sind ein ständiger Begleiter in unserem Alltag. Doch unser „Rohstoffhunger“ ist über die letzten Jahrzehnte zu stark angestiegen und deswegen nicht mehr nachhaltig. Auch gibt es viele „Strukturprobleme“ - beispielsweise die Steuervermeidung internationaler Bergbau-Firmen, problematische Aspekte von Handelsabkommen oder die häufig vernachlässigte menschenrechtliche Verantwortung von Unternehmen – die sich negativ auf rohstoffreiche Länder auswirken. Auch diese Aspekte will Nico Beckert in seiner Bildungs- und Kampagnenarbeit thematisieren.
„Mir ist es wichtig gemeinsam mit Schüler*innen, Eine-Welt-Akteuren und der interessierten Öffentlichkeit, Handlungsoptionen für einen nachhaltigen Konsum, aber auch für zivilgesellschaftliches Engagement zu entwickeln und umzusetzen“, so Nico Beckert.


Achim Trautmann arbeitet als Fachpromotor für öko-soziale Beschaffung beim Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) in Koblenz. Er macht darauf aufmerksam, dass  Bund, Länder und Kommunen jährlich Waren und Dienstleistungen für knapp 500 Milliarden Euro einkaufen und bei ihrem Einkauf ökologische und soziale Kriterien einfordern können.
„Der Einkauf von Umweltpapier oder fair gehandelter Dienstkleidung kann einen Beitrag zu einer gerechteren Welt leisten. Mit Kommunalverwaltungen, PolitikerInnen, zivilgesellschaftlichen Akteuren, Bildungseinrichtungen und Unternehmen möchte ich zusammen an der Umsetzung einer öko-sozialen Beschaffung in der Region arbeiten“, erläutert Achim Trautmann.

Die drei Fachpromotor*innen stehen interessierten Vereinen, Einrichtungen und Personen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Die Kontaktdaten der Fachpromotor*innen:
Fachpromotorin für internationale Partnerschaften in Rheinland-Pfalz
Barbara Scharfbillig

Kolping Bildungswerk Trier
Dietrichstraße 42
54290 Trier
Telefon 0651/9941043
www.kolping-trier.de
barbara.scharfbillig(at)kolping-trier.de

Fachpromotor für Rohstoffe und Rohstoffpolitik
Nico Beckert
Haus Wasserburg
Pallottinische Jugendbildungs gGmbH
Pallottistraße 2
56179 Vallendar
0261 - 6408 504
beckert@haus-wasserburg.de
www.haus-wasserburg.de/angebote/entwicklung-und-umwelt.html


Fachpromotor für öko-soziale Beschaffung
Achim Trautmann
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.
Regionalbüro Koblenz
Kornpfortstr. 15
56068 Koblenz
0261 - 9 735 384 2
achim.trautmann@bund-rlp.de
koblenz.bund-rlp.de/themen_projekte/oeko_soziale_beschaffung/ 

9. November 2016

Veranstaltung: Ist faire IT möglich? Am 01.12.2016


Annelie Evermann


Computer, Tablets, Smartphones – immer schneller werden alte Geräte durch neue ersetzt. Die IT-Industrie ist dabei längst in Billiglohnländer ausgewandert; produziert wird vor allem in Asien. Bekannte Markenunternehmen verlangen absolute Flexibilität und drücken die Preise, was sich negativ auf die Arbeitsbedingungen der Zulieferer auswirkt. Seit 2004 setzt sich WEED (World Economy, Ecology & Development) für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen ein. Die WEED-Referentin für Wirtschaft und Menschenrechte, Annelie Evermann, berichtet über die Situation der ArbeiterInnen, über das Angebot an „fairen“ IT-Produkten, über die neue Monitoring-Organisation „Electronics Watch“ und die Möglichkeit, durch öko-soziale Beschaffung eine Verbesserung der Situation zu erreichen.

Eine gemeinsame Veranstaltung der KHG und dem BUND Koblenz (Promotorenstelle für öko-soziale Beschaffung).

Referentin: Annelie Evermann, WEED (Berlin)
Termin: Donnerstag, 01. Dezember 2016
Zeit: 18.15 Uhr
Ort: Universität Koblenz, Universitätsstraße 1, 56070 Koblenz , Raum: F 313
Anmeldungen an achim.trautmann@bund-rlp.de oder 0261 – 9 735 384 2

3. November 2016

Meine Stadt und die Menschenrechte




Am Donnerstag, den 27.10.2016, fand in Koblenz ein Workshop und Fachgespräch „Unternehmensverantwortung und Menschenrechte - Was können Kommunen und Unternehmen beitragen?“ statt. Dabei hatten die Teilnehmer*innen des Workshops, der von Julia Otten (germanwatch) geleitet wurde, schnell herausgearbeitet, dass Unternehmen gefordert sind, die Menschenrechte in ihren Produktionsländern zu achten. Die Bundesregierung hingegen muss Maßnahmen ergreifen damit eine solche Unternehmensverantwortung auch verankert wird.

„Aber auch die Kommunen können einen Beitrag mit ihrem Einkauf von Waren- und Dienstleistungen leisten, damit mehr Menschenrechte in der Welt geachtet werden. Fair gehandelte Dienstkleidung für kommunale Beschäftigte ist nur ein Beispiel, das heute nicht mehr unmöglich ist, sondern bereits von einigen Kommunen konkret umgesetzt wird“, erläutert Achim Trautmann, Regionalpromotor für öko-soziale Beschaffung beim Bund für Umwelt- und Naturschutz in Koblenz.


Im Fachgespräch mit Julia Otten, Alexander Schabel (ISSO – Institute for Social and Sustainable Oikonomics) und Edith Sauerbier (Gewerkschaftssekretärin DGB Koblenz) wurde der Blick auf die konkrete Umsetzung in der Unternehmensverantwortung gerichtet. Weniger Zulieferer, aber dafür langjährige Unternehmensbeziehungen sowie die Zusammenarbeit in Unternehmenskooperationen oder Multistakeholder-Initiativen sind nur einige Beispiele wie menschenrechtliche Sorgfalt in Unternehmensverantwortung einfließen kann. Außerdem ist es wichtig, junge Start-ups zu begleiten und zu beraten, damit Nachhaltigkeit in Unternehmen keine Floskel bleibt, sondern bereits von Beginn an gelebt wird.

Hier geht es zur Präsentation von Julia Otten.

12. Oktober 2016

Unternehmensverantwortung und Menschenrechte – Workshop und Fachgespräch beim BUND Koblenz

Am Donnerstag, den 27.10.2016 findet von18.00 Uhr bis 21.00 Uhr im Dreikönigenhaus in Koblenz (Kornpfortstr. 15) ein Workshop und Fachgespräch mit dem Titel „Unternehmensverantwortung und Menschenrechte - Was können Kommunen und Unternehmen beitragen?“ statt.
Organisiert wird die Veranstaltung vom Regionalpromotor für öko-soziale Beschaffung beim BUND Koblenz, Achim Trautmann.
Die UN Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte werden in diesem Jahr durch einen Nationalen Aktionsplan auch in Deutsches Recht umgesetzt. Die Leitlinien fordern, dass Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette ihrer Produktion die Menschenrechte achten müssen.  Auch Deutschland ist verpflichtet, durch entsprechende Gesetze und Regelungen, die Menschenrechte zu schützen.
Was in Deutschland zur Umsetzung der UN-Leitlinien geplant ist, wird Julia Otten von germanwatch in einem Workshop erarbeiten. Dabei wird auch die Rolle der Kommunen geklärt, die als öffentlicher Einkäufer eine große Marktmacht besitzen.
Im anschließend stattfindenden Fachgespräch werden Erfahrungen und Handlungsempfehlungen aus der Praxis ausgetauscht. An dem Fachgespräch nehmen Alexander Schabel (ISSO – Institute for Social and Sustainable Oikonomics), Edith Sauerbier (Gewerkschaftssekretärin DGB Koblenz), Gerhard Becker (Geschäftsführer von MaxTex) und Julia Otten (germanwatch) teil.

Alle interessierten Personen sind herzlich eingeladen. Auf Grund einer begrenzten Teilnehmerzahl ist vorab eine Anmeldung unter achim.trautmann@bund-rlp.de oder telefonisch unter 0261 – 9 735 384 2 notwendig.

18. Juli 2016

Fair gehandelten Ball gewonnen!


Bild v.l.n.r. Achim Trautmann und Wolfgang Corsmeier; Fotograf Heinz Bachschuster.


BUND Koblenz und Weltladen übergaben ersten Preis

BUND und Weltladen haben die Gewinner ihres Quiz über die Arbeitsbedingungen in der Produktion von Fußbällen ermittelt und überreichten den ersten Preis, einen fair gehandelten Fußball. Wolfgang Corsmeier aus Koblenz ist der glückliche Gewinner.


„Durch unsere politischen Aktionen und nicht zuletzt durch das Quiz wurde das Interesse an Informationen über die Produktion von Fußbällen aber auch von Textilien geweckt. Das die Produktion unter sehr schlechten Arbeitsbedingungen erfolgt ist den meisten Menschen nicht klar. Hungerlöhne, keine Ruhepausen und ein Zwölf-Stunden-Arbeitstag sind die Regel und nicht die Ausnahme. Fair gehandelte Bälle bieten hier eine sozial gerechtere Alternative. Dies gilt besonders für Kommunen, die Sportbälle für ihre Schulen einkaufen. Die Stadt München z.B. kauft für ihre Schulen fair gehandelte Bälle ein. Ein solches Fair-Play wünschen wir uns auch für die Schulen in der Region“ so Achim Trautmann, Regionalpromotor für öko-soziale Beschaffung beim BUND in Koblenz.

4. Juli 2016

BUND fordert fair gehandelte Bälle und Textilien!



Erste Aktion von BUND und Weltladen war erfolgreich


Im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft machten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) Koblenz und der Verein Gerechte Welt e.V. Koblenz mit zwei politischen Aktionen auf die Herstellungsbedingungen von Fußbällen und Sporttextilien aufmerksam.


„Viele Fußballfans, TeilnehmerInnen des Münz Firmenlaufs und interessierte Bürgerinnen und Bürger nutzten die Möglichkeit sich über fair gehandelte Fußbälle und Textilien zu informieren. So hatten sie die Möglichkeit die fair gehandelten Fußbälle aus dem Weltladen beim Torwandschießen auszuprobieren, sich von der Qualität der Bälle zu überzeugen und durch unsere Ausstellung mehr über die Produktion von Fußbällen zu erfahren“, erläutert Heinz Bachschuster vom Weltladen Koblenz.


„Für viele Menschen war es interessant zu erfahren und zu sehen wie Fußbälle hergestellt werden und unter welchen Bedingungen die Menschen in der Produktion arbeiten müssen. Bei den Textilien sind wir häufig auf die verschiedenen Siegel für fair gehandelte Kleidung angesprochen worden und konnten hier ausführlich beraten und Tipps für den fairen Einkauf geben. Unser Anliegen ist es aber auch, die öffentlichen Beschaffer und Sportvereine von einer öko-sozialen Beschaffung zu überzeugen und diese zu informieren. Denn auch Schulen und Sportvereine können beim Einkauf auf ökologische und soziale Kriterien achten“, so Achim Trautmann, Regionalpromotor für öko-soziale Beschaffung beim BUND in Koblenz.


Im Rahmen des BUNDten Themenabends wurden den Mitgliedern des BUND sowie die interessierten Bürgerinnen und Bürgern die schwierigen Arbeitsbedingungen in der Produktion von Fußbällen und Textilien näher erläutert. Eine Ausstellung des Entwicklungspolitischen Landesnetzwerkes ELAN e.V. informierte zusätzlich über die Produktion von Fußbällen.


Werner Huffer-Kilian, Schatzmeister des BUND Koblenz, fasste den Abend zusammen: „Die öko-soziale Beschaffung ist bei der Gestaltung einer gerechteren Welt, die die Ressourcen und die Umwelt schont, sowie die Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern nicht aus den Augen lässt, ein sehr wichtiger Aspekt. Deshalb fordern wir auch die Kommunalverwaltungen auf bei ihrem Einkauf ökologische und soziale Kriterien einfließen zu lassen. Denn dies ist heute bereits möglich.“

20. Juni 2016

Fußballfans zeigten Interesse an fair gehandelten Bällen und Textilien





Erste Aktion von BUND und Weltladen war erfolgreich


Im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft machten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) Koblenz und der Verein Gerechte Welt e.V. Koblenz am 16.06.2016 auf dem Vorplatz der Kastorkirche mit einer politischen Aktion auf die Herstellungsbedingungen von Fußbällen und Sporttextilien aufmerksam.


„Viele Fußballfans und interessierte Bürgerinnen und Bürger nutzten die Möglichkeit sich über fair gehandelte Fußbälle und Textilien zu informieren. So hatten sie die Möglichkeit die fair gehandelten Fußbälle aus dem Weltladen beim Torwandschießen auszuprobieren, sich von der Qualität der Bälle zu überzeugen und durch unsere Ausstellung mehr über die Produktion von Fußbällen zu erfahren“, erläutert Heinz Bachschuster vom Weltladen Koblenz.


„Für viele Menschen war es interessant zu erfahren und zu sehen wie Fußbälle hergestellt werden und unter welchen Bedingungen die Menschen in der Produktion arbeiten müssen.Bei den Textilien sind wir häufig auf die verschiedenen Siegel für fair gehandelte Kleidung angesprochen worden und konnten hier ausführlich beraten und Tipps für den fairen Einkauf geben. Unser Anliegen ist es aber auch, die öffentlichen Beschaffer und Sportvereine von einer öko-sozialen Beschaffung zu überzeugen und diese zu informieren. Denn auch Schulen und Sportvereine können beim Einkauf auf ökologische und soziale Kriterien achten“, so Achim Trautmann, Regionalpromotor für öko-soziale Beschaffung beim BUND in Koblenz.


Die nächste Aktion der beiden Vereine findet  am Freitag den 24.06.2016 von 16.00 bis 18.00 Uhr am Löhrrondell in Koblenz statt. Dort haben alle Interessierten auch noch die Möglichkeit, an einem Gewinnspiel teilzunehmen und einen fair gehandelten Fußball oder einen Gutschein aus dem Weltladen zu gewinnen.

10. Juni 2016

BUND und Weltladen: „Faire Bälle für Schulen und Vereine!“

Erste Aktion des neuen BUND-Projektes zur öko-sozialen Beschaffung zur Fußball-EM


Im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft macht der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) Koblenz und der Verein Gerechte Welt e.V. Koblenz mit zwei politischen Aktionen auf die Herstellungsbedingungen von Fußbällen und Sporttextilien aufmerksam. Die beiden Vereine laden dabei auch zum Torwandschießen mit fair gehandelten Fußbällen aus dem Weltladen Koblenz ein und bieten umfangreiches Informationsmaterial zur Produktion von Fußbällen und Sporttextilien an.  
Die beiden Aktionen finden am Donnerstag den 16.06.2016 von 18.00 bis 20.00 Uhr auf dem Vorplatz der St. Kastor Kirche und am Freitag den 24.06.2016 von 16.00 bis 18.00 Uhr am Löhrrondell statt.

Achim Trautmann ist Regionalpromotor für öko-soziale Beschaffung beim BUND in Koblenz. Dieses neue Projekt des Umweltverbandes ist im Regionalbüro im Dreikönigen-Haus in der Koblenzer Altstadt angesiedelt und bietet Informationen, Beratungen, Workshops und Schulungen an. Trautmann ist Ansprechpartner u.a. für Kommunen, Unternehmen, die beim Einkauf ökologische und soziale Kriterien beachten können. So können auch bei Sportgeräten und Sportartikeln für Schulen öffentliche Stellen beim Einkauf ökologische und soziale Kriterien berücksichtigen. Denn wer einkauft, egal ob als Kommune, Unternehmen oder Privatmensch entscheidet mit über die Arbeitsbedingungen in der Produktion. Viele Kommunalverwaltungen engagieren sich bereits in diesem Bereich.
„Mit unserer Aktion wollen wir Menschen aus Sportvereinen, aus der Kommunalverwaltung, und Unternehmen darüber informieren, dass es auch gute fair gehandelte Bälle und Sportartikel gibt, aber auch wie schlecht leider die Arbeitsbedingungen für viele Menschen in der Sportartikelindustrie aussehen. Die Kommunen sind hier in der Pflicht einen Beitrag für eine gerechtere Welt zu leisten“, erklärt Achim Trautmann.

Heinz Bachschuster vom Verein Gerechte Welt e.V. Koblenz ergänzt: „Mit unserem Weltladen informieren wir schon seit Jahren über den fairen Handel und klären über den Zusammenhang zwischen unserem Konsumverhalten und dessen Auswirkungen in den Produktionsländern auf.
Der Weltladen Koblenz bietet vielfältige Produkte aus fairem Handel an, die umweltschonend und menschenwürdig produziert werden. Dazu gehören auch fair gehandelte Fußbälle, die jetzt während der Fußball Europameisterschaft nicht fehlen dürfen.“

 Alle Interessierten sind herzlich eingeladen an den Aktionen teilzunehmen.



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