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31. Juli 2017

Presseinformation: Kinderarbeitexperte Benjamin Pütter war zu Gast in Koblenz - Was wir gegen Kinderarbeit leisten können



Obwohl Kinderarbeit verboten ist, arbeiten immer noch Millionen von Kindern unter schlechten Bedingungen für Waren, die Konsumenten kaufen. Benjamin Pütter gab einen Einblick, was unter Kinderarbeit zu verstehen ist, und berichtete eindrucksvoll von seinen Reisen und seinen Erfahrungen. Kinder arbeiten u.a. auf Müllhalden, in der Produktion von Räucherstäbchen und Zigaretten, in Teppich-Manufakturen sowie in Steinbrüchen. Dies sind nur einige Beispiele, die Pütter bei der gemeinsamen Veranstaltung des BUND Koblenz und des Weltladen Koblenz nannte.


Wer den Berichten von Benjamin Pütter folgt, ist erschrocken über die immer noch auf der Welt stattfindende Kinderarbeit. Die UN Kinderrechtskonvention verbietet Kinderarbeit schon seit Langem und trotzdem ist sie heute noch Bestandteil unserer Konsumwelt. Dass neben der Kinderarbeit oftmals auf den Arbeits- und Gesundheitsschutz nach einem europäischen Standard verzichtet wird, wissen viele Menschen nicht. Verletzungen mit schlimmen gesundheitlichen Folgen können die Folge sein“, erklärt Achim Trautmann, Regionalpromotor für öko-soziale Beschaffung beim BUND Koblenz.


Benjamin Pütter setzt sich deshalb in den betroffenen Ländern dafür ein, dass Kinder aus diesen Arbeitsverhältnissen befreit werden, ihnen Schulbildung ermöglicht wird und dass Maßnahmen getroffen werden, die das Einkommen der Eltern erhöhen.


Auch wir können unseren Beitrag mit einem bewussteren Konsum leisten und uns vorab informieren, wie unsere Konsumwaren produziert werden. Die Webseite www.siegelklarheit.de gibt uns die Möglichkeit ,Siegel zu verstehen und nachhaltig einzukaufen. Dort kann man sich informieren,welche ökologischen und sozialen Standards bei den einzelnen Siegeln beachtet werden! Der Betreiber des Portals ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“, erläutert Trautmann.


Gerade mit Blick auf die 2015 bei der UN Generalversammlung beschlossenen 17 Nachhaltigkeitsziele und deren Umsetzung 2030 herrscht noch Handlungsbedarf. Wenn wir die Ziele Armut beenden, Bildung für alle sowie nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen ernst nehmen, dann müssen wir Kindern überall auf der Welt die Chance auf Bildung geben. Das geht aber nur, wenn die Eltern von ihrem Einkommen leben können und ihren Kindern so der Weg zur Schule nicht verschlossen bleibt“, so Trautmann abschließend.

26. Juni 2017

Kinderarbeitsexperte Benjamin Pütter „Kleine Hände – Großer Profit" am 05.07.2017


Foto: Benjamin Pütter


Der BUND Koblenz und der Weltladen Koblenz laden alle interessierten Personen zu der Veranstaltung mit dem Kinderarbeitsexperten Benjamin Pütter am 05.07.2017, um 19.00 Uhr ins Dreikönigshaus (Kornpfortstr. 15) in Koblenz ein.


Obwohl Kinderarbeit verboten ist, arbeiten immer noch Millionen von Kindern unter schlechten Bedingungen für Waren, die wir kaufen und konsumieren. Benjamin Pütter reist seit vielen Jahren in Länder in denen Kinderarbeit vorkommt und deckt auf welches Leid sich hinter unserer Konsumwelt verbirgt. Er ist Berater für die Bereiche Kinderrechte und Kinderarbeit beim Kindermissionswerk „Die Sternsinger“.

Wir werden aber auch Alternativen besprechen. Wie können VerbraucherInnen darauf achten keine Produkte aus Kinderarbeit zu kaufen. Welchen Beitrag können die Bundesländer und die Kommunen leisten, damit keine Waren aus Kinderarbeit von Ihnen eingekauft werden“, erklärt Achim Trautmann, Regionalpromotor öko-soziale Beschaffung beim BUND Koblenz.


Um eine Anmeldung unter achim.trautmann@bund-rlp.de oder unter 0261-97353842 wird gebeten.

19. Juni 2017

Konsumkritischer Stadtrundgang und Open Air Kino mit dem Film „Tomorrow“

Der BUND Koblenz beteiligt sich an der Nacht der Nachhaltigkeit am 24.06.2017 mit zwei Veranstaltungen:


konsumkritischer Stadtrundgang


Um 17.30 Uhr beginnt der konsumkritische Stadtrundgang mit dem BUND Koblenz, der BUNDjugend Koblenz, dem Weltladen Koblenz und dem Regioverein. Bei einem kleinen Stadtrundgang wird unser Konsum kritisch hinterfragt und Alternativen aufgezeigt. Folgende Themen und Fragen behandelt:


  • Woher kommen unsere Pflastersteine und warum?

  • Welche Arbeitsbedingungen herrschen in der Handy-Produktion?

  • Welche Hofläden gibt es in der Region?

  • Wo kann bio und regional eingekauft werden?

  • und wo bekomme ich faire gehandelte Kleidung in Koblenz?

Treffpunkt: BUND Infostand auf dem Jesuitenplatz


Open Air Kinoabend

Ab 21.00 Uhr zeigt der BUND dann auf dem Schulhof des Görres Gymnasiums den Film „Tomorrow“:


Schaut man die Nachrichten, könnte man denken, die Welt steht vor dem Untergang: Der Klimawandel bedroht Mensch und Tier, die industrielle Landwirtschaft belastet Klima und Umwelt und viele Menschen sehen ihre Interessen politisch nicht mehr vertreten.

Der Film Tomorrow zeigt Alternativen zu diesen negativen Entwicklungen auf. Anhand anschaulicher lokaler Projekte und Initiativen wird gezeigt, dass und wie eine andere Welt möglich ist. Der Film inspiriert und macht Mut zum Handeln. Er wurde in Frankreich als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.

24. April 2017

Koblenzer BUND fordert fair gehandelte Grabsteine für Friedhöfe!

In einem Antrag bei der Landesdelegiertenkonferenz des Bund für Umwelt- und Naturschutz Rheinland-Pfalz e.V. am 29.04.2017 in Bodenheim fordert die Kreisgruppe Koblenz sich bei der Landesregierung dafür stark zu machen, dass zukünftig flächendeckend in Rheinland-Pfalz keine Steine aus ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen auf Friedhöfen verwendet werden.


„Den meisten Menschen ist die Herkunft der Grabsteine auf unseren Friedhöfen unbekannt. Viele davon stammen z.B. aus Indien und werden dort auch bearbeitet bevor sie uns geliefert werden. Was wir diesen Grabsteinen nicht ansehen ist wie diese hergestellt wurden. Viele Menschen, die in den Steinbrüchen arbeiten, können nicht von ihrem Lohn leben und sind gesundheitlichen Belastungen durch Lärm und Staub oftmals ohne Schutz ausgeliefert. Gesundheitliche Folgeschäden und eine niedrige Lebenserwartung sind hier bereits vorprogrammiert. Außerdem leben oftmals viele Arbeiter mit ihrer gesamten Familie im oder am Steinbruch. Oft kennen sie keine Schule oder ein Leben außerhalb des Steinbruchs“, erklärt Achim Trautmann, Regionalpromotor für öko-soziale Beschaffung beim BUND Koblenz.


„Damit sich in Rheinland-Pfalz etwas ändert und keine Steine aus ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen auf Friedhöfen verwendet werden, benötigt das Land eine entsprechende gesetzliche Regelung, dafür machen wir uns zusammen mit dem Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk ELAN e.V. stark. Denn dadurch erhielten die Kommunen die Basis und die Rechtssicherheit ihre Friedhofssatzungen so zu ändern, dass Grabsteine aus ausbeuterischen Arbeitsbedingungen verhindert werden könnten. Hier ist die Landesregierung gefordert, die Initiative zu ergreifen und dem Beispiel anderer Bundesländer wie Bayern oder NRW zu folgen. Denn auch in Rheinland-Pfalz gibt es Städte, die gerne Grabsteine aus ausbeuterische Arbeitsbedingungen auf ihren Friedhöfen verhindern möchten“, erläutert Werner Huffer-Kilian, Schatzmeister des BUND in Koblenz.

Basisschulung im öko-sozialen Beschaffungswesen am 11. Mai in der Stadtverwaltung Koblenz

Am 11. Mai 2017 findet in der Stadtverwaltung Koblenz eine Basischulung zur öko-sozialen Beschaffung statt.

Gegenstand der Schulung ist es, Beschaffungsverantwortliche über die rechtlichen
Grundlagen und Nachweise einer öko-sozialen Beschaffung zu informieren sowie durch konkrete Anwendungshilfen und Praxisbeispiele bei der praktischen Umsetzung zu unterstützen. Im Fokus der Betrachtung steht die öko-soziale Beschaffung von
Büromaterialien und Textilien.

Das Projekt „Rheinland-Pfalz kauft nachhaltig ein!“ ist ein Projekt des Ministeriums des Innern und für Sport in Zusammenarbeit mit dem Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk ELAN e.V. sowie der Außenstelle Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland der Engagement Global gGmbH.

Das Projekt wird von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit
und Entwicklung (BMZ) unterstützt.

Hier geht es zur Einladung.

Hier geht es zum Programm.

20. März 2017

BUND unterstützt ELAN bei der Rheinland-Pfalz Ausstellung



Im Rahmen der Messe "Faire Welten" auf der Rheinland-Pfalz Ausstellung 2017 hat der BUND Koblenz das Entwicklungspolitische Netzwerk Rheinland-Pfalz unterstützt. Der Regionalpromotor für öko-soziale Beschaffung, Achim Trautmann, informierte über entwicklungspolitische Themen und ist mit den Messebesuchern und Unternehmen ins Gespräch gekommen.



Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz Malu Dreyer und die ehemahlige rheinland-pfälzische Familienministerin Irene Alt waren zu Besuch und probierten die fair gehandelte Schokolade.

5. Fachkonferenz für sozial verträgliche IT-Beschaffung am 22. und 23. Mai 2017 in Mainz



Ausbeuterische Arbeitsbedingungen und Menschenrechtsverletzungen prägen die Produktion von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). Es bestehen erste Ansätze unterschiedlicher AkteurInnen, die Wertschöpfungskette sozial verantwortlicher zu gestalten. Auch einzelne öffentliche Einrichtungen berücksichtigen bereits beim Einkauf ihrer IKT-Produkte soziale Kriterien.

Auf der Fachkonferenz treffen sich AkteurInnen des öffentlichen Beschaffungswesens, der Landes- und Kommunalpolitik, Nichtregierungsorganisationen, Kirchen und IT-Unternehmen. Sie tauschen sich über die Möglichkeiten der öffentlichen Hand zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der globalen IT-Industrie aus. Die Konferenz umfasst thematische Vorträge und praxisorientierte Workshops mit ReferentInnen aus dem In- und Ausland. Zudem gibt es Raum, sich mit aktuellen Ausschreibungen unter Berücksichtigung von Sozialstandards zu befassen.

Einladungsflyer

13. Februar 2017

Stellungnahme des agl-Fachforums Konsum und Produktion zum Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte

Ende 2016 veröffentlichte die Bundesregierung den Entwurf für den Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschrechte.

Das Fachforum Konsum & Produktion der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. hat sich nun in einer Stellungnahme kritisch dazu geäußert.

Die vollständige Stellungnahme können Sie hier lesen.

24. Januar 2017

Filmabend „THE TRUE COST – DER PREIS DER MODE
“

Am Freitag, den 27.01.2017, um 18.00 Uhr findet in der Kirche der Jugend, X-ground (Moselweißer Straße 37, 56073 Koblenz-Rauental) eine Vorführung des Films „THE TRUE COST – DER PREIS DER MODE
“ statt. Der Eintritt ist frei. Der Film wird im Vorfeld des 2nd-Hemd-und-Hose-Marktes gezeigt.

Achim Trautmann, Regionalpromotor für öko-soziale Beschaffung beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gibt eine kurze Einführung zum Film und moderiert die anschließende Diskussion zum Film.

Hintergrund:

Ein Pullover oder eine Hose für weniger als 10 Euro, ein Hemd für 5 – oft geht man in Kleidungsgeschäfte und ist begeistert, wie billig die neueste Mode bei uns zu haben ist. Doch wie kann es sein, dass Kleidung bei uns so wenig kostet? THE TRUE COST – Der Preis der Mode macht sich auf die Suche und verfolgt eindrucksvoll den Weg, den die Kleidung macht, bevor sie zu uns ins Geschäft kommt.

13. Dezember 2016

Gemeinsame Pressemitteilung des Kolping Bildungswerks Trier, des Haus Wasserburg in Vallendar und des Bund für Umwelt- und Naturschutz in Koblenz:




Promotor*innen für Eine Welt in der Region Koblenz

Das bundesweite Eine-Welt-Promotor*innenprogramm stärkt die entwicklungspolitische Arbeit der Zivilgesellschaft. Gefördert von Bund und Land engagieren sich insgesamt sieben Fachpromotor*innen in Rheinland-Pfalz Sie sind bei unterschiedlichen entwicklungspolitischen Organisationen angesiedelt. Träger des Programms in Rheinland-Pfalz ist das Entwicklungspolitische Landesnetzwerk (ELAN e.V.).

In Vallendar und Koblenz sind drei der Fachpromotor*innen beschäftigt.

Dazu gehört Barbara Scharfbillig vom Kolping-Bildungswerk Trier mit Dienstort in Koblenz. Sie ist Fachpromotorin für internationale Partnerschaften. Ihr Ziel ist es Akteure in Rheinland-Pfalz zu stärken und neues Engagement zu initiieren. Ihre Schwerpunktthemen sind dabei Partnerschaften in den Globalen Süden und das Streben nach der berühmten Augenhöhe.
„Rheinland-Pfalz ist im Bereich des ehrenamtlichen Engagements sehr aktiv. Dazu gehören auch eine Vielzahl an internationalen Kooperationen von Gruppen, Vereinen, Gemeinden und Institutionen im Bundesland.“, berichtet Scharfbillig. „Um diese zu unterstützen, biete ich Beratung bei Partnerschaftsprojekten, Weiterbildungsseminare zur Qualifizierung und die Vernetzung von Akteuren und Ansprechpartnern an.“

Nico Beckert ist Fachpromotor für Rohstoffe und Rohstoffpolitik im Haus Wasserburg in Vallendar.
Er beschäftigt sich mit den Umwelt- und Menschenrechtsproblemen, die mit unserem Rohstoffverbrauch einhergehen. Ob im Handy, im Auto oder in Haushaltsgeräten: Rohstoffe sind ein ständiger Begleiter in unserem Alltag. Doch unser „Rohstoffhunger“ ist über die letzten Jahrzehnte zu stark angestiegen und deswegen nicht mehr nachhaltig. Auch gibt es viele „Strukturprobleme“ - beispielsweise die Steuervermeidung internationaler Bergbau-Firmen, problematische Aspekte von Handelsabkommen oder die häufig vernachlässigte menschenrechtliche Verantwortung von Unternehmen – die sich negativ auf rohstoffreiche Länder auswirken. Auch diese Aspekte will Nico Beckert in seiner Bildungs- und Kampagnenarbeit thematisieren.
„Mir ist es wichtig gemeinsam mit Schüler*innen, Eine-Welt-Akteuren und der interessierten Öffentlichkeit, Handlungsoptionen für einen nachhaltigen Konsum, aber auch für zivilgesellschaftliches Engagement zu entwickeln und umzusetzen“, so Nico Beckert.


Achim Trautmann arbeitet als Fachpromotor für öko-soziale Beschaffung beim Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) in Koblenz. Er macht darauf aufmerksam, dass  Bund, Länder und Kommunen jährlich Waren und Dienstleistungen für knapp 500 Milliarden Euro einkaufen und bei ihrem Einkauf ökologische und soziale Kriterien einfordern können.
„Der Einkauf von Umweltpapier oder fair gehandelter Dienstkleidung kann einen Beitrag zu einer gerechteren Welt leisten. Mit Kommunalverwaltungen, PolitikerInnen, zivilgesellschaftlichen Akteuren, Bildungseinrichtungen und Unternehmen möchte ich zusammen an der Umsetzung einer öko-sozialen Beschaffung in der Region arbeiten“, erläutert Achim Trautmann.

Die drei Fachpromotor*innen stehen interessierten Vereinen, Einrichtungen und Personen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Die Kontaktdaten der Fachpromotor*innen:
Fachpromotorin für internationale Partnerschaften in Rheinland-Pfalz
Barbara Scharfbillig

Kolping Bildungswerk Trier
Dietrichstraße 42
54290 Trier
Telefon 0651/9941043
www.kolping-trier.de
barbara.scharfbillig(at)kolping-trier.de

Fachpromotor für Rohstoffe und Rohstoffpolitik
Nico Beckert
Haus Wasserburg
Pallottinische Jugendbildungs gGmbH
Pallottistraße 2
56179 Vallendar
0261 - 6408 504
beckert@haus-wasserburg.de
www.haus-wasserburg.de/angebote/entwicklung-und-umwelt.html


Fachpromotor für öko-soziale Beschaffung
Achim Trautmann
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.
Regionalbüro Koblenz
Kornpfortstr. 15
56068 Koblenz
0261 - 9 735 384 2
achim.trautmann@bund-rlp.de
koblenz.bund-rlp.de/themen_projekte/oeko_soziale_beschaffung/ 

12. Dezember 2016

Ist faire IT möglich?


Die Präsentation zum Vortrag von Annelie Evermann finden Sie hier.

Den Praxisleitfaden zur sozialen IT-Beschaffung von WEED finden Sie hier.

9. November 2016

Veranstaltung: Ist faire IT möglich? Am 01.12.2016


Annelie Evermann


Computer, Tablets, Smartphones – immer schneller werden alte Geräte durch neue ersetzt. Die IT-Industrie ist dabei längst in Billiglohnländer ausgewandert; produziert wird vor allem in Asien. Bekannte Markenunternehmen verlangen absolute Flexibilität und drücken die Preise, was sich negativ auf die Arbeitsbedingungen der Zulieferer auswirkt. Seit 2004 setzt sich WEED (World Economy, Ecology & Development) für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen ein. Die WEED-Referentin für Wirtschaft und Menschenrechte, Annelie Evermann, berichtet über die Situation der ArbeiterInnen, über das Angebot an „fairen“ IT-Produkten, über die neue Monitoring-Organisation „Electronics Watch“ und die Möglichkeit, durch öko-soziale Beschaffung eine Verbesserung der Situation zu erreichen.

Eine gemeinsame Veranstaltung der KHG und dem BUND Koblenz (Promotorenstelle für öko-soziale Beschaffung).

Referentin: Annelie Evermann, WEED (Berlin)
Termin: Donnerstag, 01. Dezember 2016
Zeit: 18.15 Uhr
Ort: Universität Koblenz, Universitätsstraße 1, 56070 Koblenz , Raum: F 313
Anmeldungen an achim.trautmann@bund-rlp.de oder 0261 – 9 735 384 2

3. November 2016

Meine Stadt und die Menschenrechte




Am Donnerstag, den 27.10.2016, fand in Koblenz ein Workshop und Fachgespräch „Unternehmensverantwortung und Menschenrechte - Was können Kommunen und Unternehmen beitragen?“ statt. Dabei hatten die Teilnehmer*innen des Workshops, der von Julia Otten (germanwatch) geleitet wurde, schnell herausgearbeitet, dass Unternehmen gefordert sind, die Menschenrechte in ihren Produktionsländern zu achten. Die Bundesregierung hingegen muss Maßnahmen ergreifen damit eine solche Unternehmensverantwortung auch verankert wird.

„Aber auch die Kommunen können einen Beitrag mit ihrem Einkauf von Waren- und Dienstleistungen leisten, damit mehr Menschenrechte in der Welt geachtet werden. Fair gehandelte Dienstkleidung für kommunale Beschäftigte ist nur ein Beispiel, das heute nicht mehr unmöglich ist, sondern bereits von einigen Kommunen konkret umgesetzt wird“, erläutert Achim Trautmann, Regionalpromotor für öko-soziale Beschaffung beim Bund für Umwelt- und Naturschutz in Koblenz.


Im Fachgespräch mit Julia Otten, Alexander Schabel (ISSO – Institute for Social and Sustainable Oikonomics) und Edith Sauerbier (Gewerkschaftssekretärin DGB Koblenz) wurde der Blick auf die konkrete Umsetzung in der Unternehmensverantwortung gerichtet. Weniger Zulieferer, aber dafür langjährige Unternehmensbeziehungen sowie die Zusammenarbeit in Unternehmenskooperationen oder Multistakeholder-Initiativen sind nur einige Beispiele wie menschenrechtliche Sorgfalt in Unternehmensverantwortung einfließen kann. Außerdem ist es wichtig, junge Start-ups zu begleiten und zu beraten, damit Nachhaltigkeit in Unternehmen keine Floskel bleibt, sondern bereits von Beginn an gelebt wird.


Hier geht es zur Präsentation von Julia Otten.

Workshop und Fachgespräch „Unternehmensverantwortung und Menschenrechte - Was können Kommunen und Unternehmen beitragen?“


Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 27.10.2016 von18.00 Uhr bis ca. 21.00 Uhr im ISSO|lab im Dreikönigenhaus in der Kornpfortstr. 15 in Koblenz statt.

Die UN Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte werden in diesem Jahr durch einen Nationalen Aktionsplan auch in Deutsches Recht umgesetzt. Die Leitlinien fordern, dass Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette ihrer Produktion die Menschenrechte achten müssen.  Auch Deutschland ist verpflichtet, durch entsprechende Gesetze und Regelungen, die Menschenrechte zu schützen.


Im Workshop wird die Umsetzung des Nationalen Aktionsplans in Deutschland berichtet und erklärt wieso Unternehmensverantwortung und Menschenrechte untrennbar zusammengehören. Dabei wird auch die Rolle der Kommunen geklärt, die als öffentlicher Einkäufer eine große Marktmacht besitzen.

Im anschließend stattfindenden Fachgespräch werden Erfahrungen und Handlungsempfehlungen aus der Praxis ausgetauscht.


Es würde mich freuen, wenn Sie am Workshop und dem Fachgespräch teilnehmen können. Da wir eine begrenzte Teilnehmerzahl haben, bitte ich Sie sich per Email für die Veranstaltung anzumelden: achim.trautmann@bund-rlp.de

Hier finden Sie das Einladungsschreiben und den Programmablauf

17. Oktober 2016

BUND zu Gast bei den Erstsemestern an der Uni Koblenz




Der BUND Koblenz stellte sich am ersten Tag des Wintersemesters den neuen Studierenden an der Uni in Koblenz vor. Das Projekt Energiesparhelfer und die öko-soziale Beschaffung wurden kurz vorgestellt.

11. Oktober 2016

Citypastoral zum Gespräch beim BUND Koblenz



Das Team von Citypastoral in Koblenz wurde beim gemeinsamen Gespräch auch über die öko-soziale Beschaffung informiert. Es wurde kurz dargestellt welche Möglichkeiten auch die Kirche besitzt eine öko-soziale Beschaffung umzusetzen. Der Ausstellungsturm FAIRwandeln Sie den Einkauf Ihrer Kommune wurde mit Interesse betrachtet.

18. Juli 2016

Fair gehandelten Ball gewonnen!


Bild v.l.n.r. Achim Trautmann und Wolfgang Corsmeier; Fotograf Heinz Bachschuster.


BUND Koblenz und Weltladen übergaben ersten Preis

BUND und Weltladen haben die Gewinner ihres Quiz über die Arbeitsbedingungen in der Produktion von Fußbällen ermittelt und überreichten den ersten Preis, einen fair gehandelten Fußball. Wolfgang Corsmeier aus Koblenz ist der glückliche Gewinner.


„Durch unsere politischen Aktionen und nicht zuletzt durch das Quiz wurde das Interesse an Informationen über die Produktion von Fußbällen aber auch von Textilien geweckt. Das die Produktion unter sehr schlechten Arbeitsbedingungen erfolgt ist den meisten Menschen nicht klar. Hungerlöhne, keine Ruhepausen und ein Zwölf-Stunden-Arbeitstag sind die Regel und nicht die Ausnahme. Fair gehandelte Bälle bieten hier eine sozial gerechtere Alternative. Dies gilt besonders für Kommunen, die Sportbälle für ihre Schulen einkaufen. Die Stadt München z.B. kauft für ihre Schulen fair gehandelte Bälle ein. Ein solches Fair-Play wünschen wir uns auch für die Schulen in der Region“ so Achim Trautmann, Regionalpromotor für öko-soziale Beschaffung beim BUND in Koblenz.

12. Juli 2016

Ausstellung: FAIRwandeln Sie den Einkauf Ihrer Kommune!



Rheinland-Pfalz kauft nachhaltig ein!

Täglich werden in den Kommunen eine Vielzahl von Waren und Dienstleistungen beschafft. Ökologische und soziale Aspekte spielen hierbei vielfach eine geringe Rolle – der Preis entscheidet. Dabei birgt die öko-soziale Beschaffung ein enormes Potential.


Die Ausstellung möchte den BetrachterInnen näher bringen, was hinter einer öko-sozialen Beschaffung und Nachhaltigem Konsum steckt. Um eine Sensibilisierung für das Thema zu erreichen, werden zunächst die Hintergründe sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen kurz erläutert. Zudem werden mit Nahrungsmitteln und Textilien zwei Produktgruppen genauer unter die Lupe genommen. Anhand dieser ganz praktischen Themen, aufbereitet mit Beispielen zum Anfassen, Fühlen und  Riechen können sich die BetrachterInnen einen ersten Eindruck von öko-sozial beschafften Produkten machen.
Gerne können Sie sich den Ausstellungsturm für 2-5 Tage ausleihen. Der Verleih der Ausstellung ist für Sie kostenlos, jedoch müssen die Transportkosten übernommen werden. Für Informationen melden Sie sich bitte bei:


Bianca Janz
rlpkauftnachhaltigein@gmail.com

oder

Achim Trautmann

achim.trautmann@bund-rlp.de


Umfang und Anforderungen:
•    Maße: 200 x 73x 73 cm (Höhe x Breite x Tiefe)
•    Raumhöhe min. 2,50 m
•    Indoor-Ausstellung (1 Steckturm)
•    Verleih der Ausstellung plus Anschauungsmaterial
•    Übernahme von Transportkosten oder Abholung in Mainz oder Koblenz

"Rheinland-Pfalz kauft nachhaltig ein!" ist ein Schulungs- und Beratungsangebot für kommunale Beschafferinnen und Beschaffer, welches vom rheinland-pfälzischen Ministerium des Innern und für Sport gemeinsam mit der Außenstelle Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland der Engagement Global gGmbH sowie dem Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk Rheinland Pfalz ELAN e.V. angeboten wird. Finanziell wird das Projekt von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt.

4. Juli 2016

BUND fordert fair gehandelte Bälle und Textilien!



Erste Aktion von BUND und Weltladen war erfolgreich


Im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft machten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) Koblenz und der Verein Gerechte Welt e.V. Koblenz mit zwei politischen Aktionen auf die Herstellungsbedingungen von Fußbällen und Sporttextilien aufmerksam.


„Viele Fußballfans, TeilnehmerInnen des Münz Firmenlaufs und interessierte Bürgerinnen und Bürger nutzten die Möglichkeit sich über fair gehandelte Fußbälle und Textilien zu informieren. So hatten sie die Möglichkeit die fair gehandelten Fußbälle aus dem Weltladen beim Torwandschießen auszuprobieren, sich von der Qualität der Bälle zu überzeugen und durch unsere Ausstellung mehr über die Produktion von Fußbällen zu erfahren“, erläutert Heinz Bachschuster vom Weltladen Koblenz.


„Für viele Menschen war es interessant zu erfahren und zu sehen wie Fußbälle hergestellt werden und unter welchen Bedingungen die Menschen in der Produktion arbeiten müssen. Bei den Textilien sind wir häufig auf die verschiedenen Siegel für fair gehandelte Kleidung angesprochen worden und konnten hier ausführlich beraten und Tipps für den fairen Einkauf geben. Unser Anliegen ist es aber auch, die öffentlichen Beschaffer und Sportvereine von einer öko-sozialen Beschaffung zu überzeugen und diese zu informieren. Denn auch Schulen und Sportvereine können beim Einkauf auf ökologische und soziale Kriterien achten“, so Achim Trautmann, Regionalpromotor für öko-soziale Beschaffung beim BUND in Koblenz.


Im Rahmen des BUNDten Themenabends wurden den Mitgliedern des BUND sowie die interessierten Bürgerinnen und Bürgern die schwierigen Arbeitsbedingungen in der Produktion von Fußbällen und Textilien näher erläutert. Eine Ausstellung des Entwicklungspolitischen Landesnetzwerkes ELAN e.V. informierte zusätzlich über die Produktion von Fußbällen.


Werner Huffer-Kilian, Schatzmeister des BUND Koblenz, fasste den Abend zusammen: „Die öko-soziale Beschaffung ist bei der Gestaltung einer gerechteren Welt, die die Ressourcen und die Umwelt schont, sowie die Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern nicht aus den Augen lässt, ein sehr wichtiger Aspekt. Deshalb fordern wir auch die Kommunalverwaltungen auf bei ihrem Einkauf ökologische und soziale Kriterien einfließen zu lassen. Denn dies ist heute bereits möglich.“

20. Juni 2016

Fußballfans zeigten Interesse an fair gehandelten Bällen und Textilien





Erste Aktion von BUND und Weltladen war erfolgreich


Im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft machten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) Koblenz und der Verein Gerechte Welt e.V. Koblenz am 16.06.2016 auf dem Vorplatz der Kastorkirche mit einer politischen Aktion auf die Herstellungsbedingungen von Fußbällen und Sporttextilien aufmerksam.


„Viele Fußballfans und interessierte Bürgerinnen und Bürger nutzten die Möglichkeit sich über fair gehandelte Fußbälle und Textilien zu informieren. So hatten sie die Möglichkeit die fair gehandelten Fußbälle aus dem Weltladen beim Torwandschießen auszuprobieren, sich von der Qualität der Bälle zu überzeugen und durch unsere Ausstellung mehr über die Produktion von Fußbällen zu erfahren“, erläutert Heinz Bachschuster vom Weltladen Koblenz.


„Für viele Menschen war es interessant zu erfahren und zu sehen wie Fußbälle hergestellt werden und unter welchen Bedingungen die Menschen in der Produktion arbeiten müssen.Bei den Textilien sind wir häufig auf die verschiedenen Siegel für fair gehandelte Kleidung angesprochen worden und konnten hier ausführlich beraten und Tipps für den fairen Einkauf geben. Unser Anliegen ist es aber auch, die öffentlichen Beschaffer und Sportvereine von einer öko-sozialen Beschaffung zu überzeugen und diese zu informieren. Denn auch Schulen und Sportvereine können beim Einkauf auf ökologische und soziale Kriterien achten“, so Achim Trautmann, Regionalpromotor für öko-soziale Beschaffung beim BUND in Koblenz.


Die nächste Aktion der beiden Vereine findet  am Freitag den 24.06.2016 von 16.00 bis 18.00 Uhr am Löhrrondell in Koblenz statt. Dort haben alle Interessierten auch noch die Möglichkeit, an einem Gewinnspiel teilzunehmen und einen fair gehandelten Fußball oder einen Gutschein aus dem Weltladen zu gewinnen.

10. Juni 2016

BUND und Weltladen: „Faire Bälle für Schulen und Vereine!“

Erste Aktion des neuen BUND-Projektes zur öko-sozialen Beschaffung zur Fußball-EM


Im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft macht der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) Koblenz und der Verein Gerechte Welt e.V. Koblenz mit zwei politischen Aktionen auf die Herstellungsbedingungen von Fußbällen und Sporttextilien aufmerksam. Die beiden Vereine laden dabei auch zum Torwandschießen mit fair gehandelten Fußbällen aus dem Weltladen Koblenz ein und bieten umfangreiches Informationsmaterial zur Produktion von Fußbällen und Sporttextilien an.  
Die beiden Aktionen finden am Donnerstag den 16.06.2016 von 18.00 bis 20.00 Uhr auf dem Vorplatz der St. Kastor Kirche und am Freitag den 24.06.2016 von 16.00 bis 18.00 Uhr am Löhrrondell statt.

Achim Trautmann ist Regionalpromotor für öko-soziale Beschaffung beim BUND in Koblenz. Dieses neue Projekt des Umweltverbandes ist im Regionalbüro im Dreikönigen-Haus in der Koblenzer Altstadt angesiedelt und bietet Informationen, Beratungen, Workshops und Schulungen an. Trautmann ist Ansprechpartner u.a. für Kommunen, Unternehmen, die beim Einkauf ökologische und soziale Kriterien beachten können. So können auch bei Sportgeräten und Sportartikeln für Schulen öffentliche Stellen beim Einkauf ökologische und soziale Kriterien berücksichtigen. Denn wer einkauft, egal ob als Kommune, Unternehmen oder Privatmensch entscheidet mit über die Arbeitsbedingungen in der Produktion. Viele Kommunalverwaltungen engagieren sich bereits in diesem Bereich.
„Mit unserer Aktion wollen wir Menschen aus Sportvereinen, aus der Kommunalverwaltung, und Unternehmen darüber informieren, dass es auch gute fair gehandelte Bälle und Sportartikel gibt, aber auch wie schlecht leider die Arbeitsbedingungen für viele Menschen in der Sportartikelindustrie aussehen. Die Kommunen sind hier in der Pflicht einen Beitrag für eine gerechtere Welt zu leisten“, erklärt Achim Trautmann.

Heinz Bachschuster vom Verein Gerechte Welt e.V. Koblenz ergänzt: „Mit unserem Weltladen informieren wir schon seit Jahren über den fairen Handel und klären über den Zusammenhang zwischen unserem Konsumverhalten und dessen Auswirkungen in den Produktionsländern auf.
Der Weltladen Koblenz bietet vielfältige Produkte aus fairem Handel an, die umweltschonend und menschenwürdig produziert werden. Dazu gehören auch fair gehandelte Fußbälle, die jetzt während der Fußball Europameisterschaft nicht fehlen dürfen.“

 Alle Interessierten sind herzlich eingeladen an den Aktionen teilzunehmen.

Regionalpromotor öko-soziale Beschaffung


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27.08.: Tomatenfest Moselweiß

02.09.: 2. Fahrradtag

07.09.: Klimaforscher Rahmstorf zu Besuch

07.09. 18-19 Uhr: 4. Fahrradprotest (Critical Mass)



Projekt Energiesparhelfer

Wir bieten kostenlose Schulungen zum ehrenamtlichen Energiesparhelfer und kostenlose Energiechecks im eigenen Haushalt an.

 

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